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03.05.2004

Mast- und Schotbruch, die Piraten sind los



Praunheim.
Mal einen Tag das Leben eines Piraten führen. Viele Kinder träumen davon, die evangelisch-freikirchliche Gemeinde schaffte am Samstag dafür die Voraussetzungen, damit ihre kleinsten Mitglieder in den Räumen des Kindertreffs die raue Welt der Seefahrt kennen lernen konnten.

"Wir vom Kindertreff veranstalten regelmäßig solche Aktionen", sagte Susanne Hubener. "Das einzige, was heute nicht so ganz mitspielen wollte, ist das Wetter, denn eigentlich wollten wir alles draußen machen. Aber da müssen wir halt improvisieren", fügte sie hinzu. Zwar hatten sich bei dem schlechten Wetter weniger Nachwuchs-Piraten eingefunden als erhofft, aber die, die gekommen waren, waren mit dem Herzen dabei. Auch der Raum war dem Thema des Tages gut angepasst. Ein kleiner Galgen deutete an, was den Piraten früher drohte. Doch dieser war nicht zur Verwendung gedacht, denn der Nachmittag verlief friedlich.



Auf dem Programm stand zunächst ein kleines Seemanns-Quiz, bei dem die jungen Piraten verschiedene Seemannsbegriffe richtig zuordnen mussten. Schnell lernten die Kinder, wie man die Spitze des Mastes nennt oder auch wie ein Seemannsknoten gemacht wird.

Doch die Ausbildung zu einem Piraten stand bei den Kleinen besonders hoch im Kurs. "Sie angeln, werfen mit Kanonenkugeln auf Dosen und stählen mit einer Buddel voll Rum ihren Bizeps", sagt Ullrich Schneider, einer der Betreuer. Sofort herrschte reger Betrieb in den Räumen des Kindertreffs. Da flogen kleine Kanonenkugeln durch die Luft, Flaschen wurden gestemmt und mit viel Geduld und einer ruhigen Hand wurden die Fische aus Styropor aus ihrem Becken geangelt. Nach der Ausbildung, die die Piraten viel Kraft gekostet hatte, war es an der Zeit, sich wieder zu stärken. Doch bevor es zum Essen ging, mussten die Piraten sich noch zurechtmachen. An verschiedenen Tischen konnten sie sich tätowieren, h schminken oder ein Kopftuch basteln. Das Piraten-Essen mit gebratenen Würstchen, Brot und Gemüse half dabei, die leeren Akkus schnell wieder aufzuladen.

Das mussten sie auch, denn auf dem Programm stand eine große Rallye, bei der die gut ausgebildeten Seemänner bestimmte Aufgaben in verschiedenen Situationen bewältigen mussten.

"Die Ausbildung hat Spaß gemacht, denn bis jetzt habe ich mich noch nicht so viel mit Piraten beschäftigt", sagte Tim Hubener, während er sich ein Kopftuch schneidert. Zur gleichen Zeit saß der acht Jahre alte Walery Schmidt an einem anderen Tisch und ließ sich eine abwaschbare Tätowierung auftragen. "Die gefallen mir hier besonders gut", sagt er mit einem Grinsen. (ker)


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