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27.06.2011

Behörden-Clinch um diese Eisdiele

Die Außenplätze des Cafés Antonella in Alt-Praunheim bedürfen plötzlich einer Genehmigung. Der Betreiber des Eiscafés Antonella ringt seit Monaten mit den Behörden um die Nutzungsgenehmigung für seine Außenbestuhlung. Doch obgleich eine Einigung in Sicht scheint, schwelt der Konflikt weiterhin ungelöst vor sich hin.

Ein Eiscafé ohne Plätze im Freien macht wenig Sinn. Dieser Ansicht ist nicht nur Gennaro Nicolo (23), der Betreiber des Eiscafé Antonella an der Ecke Alt-Praunheim/Graebestraße. Auch ABG-Chef Frank Junker und Bauaufsichts-Leiter Dr. Michael Kummer finden, dass zu einer Eisdiele auch eine Bewirtungsfläche im Freien gehört. Doch wie sich erst nach knapp sechs Jahren herausstellte, stehen die acht Tische des Eiscafés auf einer Fläche, die offiziell als Parkplatz deklariert ist. Obwohl die Parkplätze nicht benötigt werden, sträubt sich die Bauaufsicht, eine Nutzungsgenehmigung auszustellen.

Café 2005 übernommen

"Wir haben das Café im Jahr 2005 mit Außenbestuhlung übernommen und wussten nicht, dass diese ,illegal ist", ärgert sich Gennaro Nicolo, der das Café zum Jahresanfang von seinem Vater Gaetano übernahm. Gennaro Nicolo argumentiert, dass die Außenbestuhlung für seinen Betrieb lebensnotwendig sei und er bereits allerhand unternommen habe, um eine Einigung zu erzielen. Unter anderem habe er zeitweise auf seine Außenbestuhlung verzichtet, was zur Folge hatte, dass die Kundschaft ausblieb. Auch die Anmietung von fünf Tiefgaragenplätzen gegenüber trug nicht zur Lösung des Konfliktes bei, da die Bauaufsicht der Ansicht war, dass die Ersatz-Parkplätze zu weit entfernt lägen. Nachdem alle seine Bemühungen fruchtlos blieben macht der Gastronom nun einfach weiter wie bisher und ärgert sich, dass "die Leute von der Bauaufsicht alle hierher kommen und Eis essen, uns aber nicht unterstützen." Bauaufsichts-Leiter Dr. Kummer betont dagegen, dass "die Nutzungsuntersagung nicht von uns stammt." Vielmehr müsse ein Stellplatznachweis erbracht werden, welcher der direkt angrenzenden Wohnbebauung gerecht werde. Um die drei ungenutzten Parkplätze in eine legale Außenbewirtungsfläche umzuwandeln, müsse sich der Gastronom zuerst mit der Frankfurter Aufbau Gesellschaft (FAG), einer Tochter der städtischen ABG-Holding einig werden.

ABG-Chef Frank Junker erklärt, dass das Thema Antonella auf seiner Agenda stehe. "Wir sind gemeinsam im Gespräch und suchen nach konstruktiven Lösungen", versichert Junker, der "im Moment keinen Bedarf für diese drei Stellplätze" sieht. Zur Lösung des Dilemmas schlägt Junker vor, den vakanten Stellplatznachweis auf der anderen Straßenseite zu erbringen. Sollte dies erfolgen, geht der ABG-Chef davon aus, dass das Problem gelöst sei. Schließlich könne es ja nur "im Sinne aller sein, dass diese Eisdiele dort verbleibt." Kummer wiederum verweist auf Vorschriften, die sein Amt nicht ignorieren könne. Doch letztlich sei der Nutzer zuständig für die Regelung seiner Angelegenheit. Und dies habe er bisher versäumt.

Konzept vorlegen

Gennaro Nicolo reagiert mit Zorn und Unverständnis auf diese Aussage: "Die FAG hat uns inzwischen geschrieben, dass sie uns unterstützen möchten. Wir brauchen aber trotzdem die Genehmigung der Bauaufsicht. Und von denen haben wir seit Wochen nichts gehört." Doch für die Bauaufsicht ist die Sache klar: Eine Genehmigung könne erst erteilt werden, wenn Nicolo die Sache von sich aus in die Hand nimmt und der Bauaufsicht ein tragfähiges Nutzungskonzept vorlegt. Dieser insistiert jedoch, dass er bereits zwei vergebliche Anläufe unternommen habe und des Papierkriegs überdrüssig sei.



Von Mirco Overländer

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