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22.08.2011

Ein Festwochenende vom Feinsten

Zehntausend kamen zum Zehntscheunenfest, Eschersheimer Dorffest und dem ersten Musikfestival auf dem Riedberg

Eschersheim: Gefühlte 50 Hammerschläge benötigte Innenminister und förderndes Jugendchormitglied Boris Rhein (CDU) für den Fassanstich. Auf die Feststellung, dass er damit zumindest nicht Oberbürgermeister von München werden könne, lacht er nur und betont, dass er keinesfalls den Daumen von Nordwestzentrum-Geschäftsführer Georg Lackner in Gefahr bringen wollte. Seine Parteifreunde Ralf-Norbert Bartels und Bernd Heidenreich haben eine andere Erklärung: "Der Boris ist ein Effizienzpolitiker." Stimmt: Kein Tröpfchen des erfrischenden Gerstensafts ging verloren.

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Praunheim: Eine würdige Vertretung für Silvia und Herbert Porlein lieferten Sabine Werft, Christel Schmidt und Rüdiger Hatzinger am Weinstand im Kirschgarten ab. Beliebtestes Getränk war, den Temperaturen entsprechend, Weißwein.

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Praunheim: Früher wurde im Ostpark gefeiert, heuer präsentierte sich das Knax-Fest der Frankfurter Sparkasse auf der Wiese zwischen Nidda und Altarm. Glücksrad, Torwandschießen, Hüpfburg, Basteln mit Playmais, Kinderschminken, die Stände des Senckenbergmuseums oder des Mortimer English Club. Die Kinder konnten gar nicht genug bekommen, rund 300 kamen am Samstagnachmittag vorbei. Filialleiter Mike Jacobi, Karin Müller und Thomas Müller wären gerne auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie, letzterer auch aus privaten Gründen: Schließlich spielt er in der Band "Viva and Friends", die am Sonntag zum Abschluss im Festzelt auftrat.

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Eschersheim: Hans-Dieter Kreis hat allen Grund, stolz zu sein auf den Jugendchor. Von 70 aktiven Mitgliedern arbeiteten 65 drei Tage durch, brachten zudem rund 50 Salate und Kuchen mit zum Dorffest. Freilich nicht ganz uneigennützig, fließen die Einnahmen aus dem Verkauf doch in die Chorkasse – und aus der gibt es Zuschüsse für die zahlreichen Reisen, die die Sänger unternehmen.

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Eschersheim: Beim Politik-Talk mit Inge Cromm (CDU), Wendel Burkhardt (Grüne), Rachid Rawas (SPD), Klaus Funk (FDP), Thomas Budenz (Freie Wähler), Ingrid Wunn (Linke) und Ortsvorsteher Friedrich Hesse waren sich die Bürger zumindest bei einem Thema einig: Den Ausbau der Main-Weser-Bahn auf vier Gleise, den darf es nicht geben.

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Praunheim: Eigentlich hätte Bürgervereinsvorsitzender Wilfried Windecker einen silbernen Lorbeerkranz tragen müssen, war es doch das 25. Zehntscheunenfest unter seiner Regie. Stattdessen trug er bis zum Samstagabend eine "Komische" grüne kurze Hose, über die sich Enkelin Sophie empört bei der Oma echauffierte.

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Praunheim: Wo ist Franzl? Diese Frage stellten sich am Samstag einige Besucher im Kirschgarten. Die Antwort: Der Akkordeonspieler feierte den Polterabend seiner Tochter. Die Happy Singers sangen umso länger. Mehr als eine Stunde unterhielten die Herren das Festpublikum mit allseits beliebten Ohrwürmern.

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Eschersheim: Zum ersten Mal bot die Emmausgemeinde, auf deren Grundstück das Dorffest gefeiert wird, Führungen durch das Gotteshaus an, das, wie Martin Werner vom Kirchenvorstand erzählte, einen besonderen Schatz vorhält: ein Stein aus Emmaus, der zugleich die Geschichte der Begegnung zweier Apostel mit dem auferstandenen Jesus erzählt.

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Praunheim: The same procedere as every year – zum Auftakt am Freitagabend spielten Roy Hammer und seine Pralinées, wie immer mit durchschlagendem Erfolg. Rund 1100 Fans – junge wie alte – brachte die Band zum Kochen und ein paar davon zum Einbrechen: Vier Tische mussten entsorgt werden. Sie hatten dem tanzenden Partyvolk nicht stand gehalten.

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Eschersheim: Mit ihrer Partyhymne "Auf der Alm" rocken sie Berg und Tal, die TV-Sendung "Die Alm – Promischweiß und Edelweiß" – und am Sonntag auch das Dorffest, wo sie vor 400 begeisterten Zuhörern spielten: die Dorfrocker. Dass die drei Brüder Tobias, Markus und Philipp Thomann nach Eschersheim kamen, liegt an dem Kontakt zu Alexander Kamp, der das Eschersheimer Wochenende organisiert. Dort überzeugten die Jungs schon im vergangenen Jahr, vor ihrem großen Durchbruch.

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Praunheim: Zum ersten Mal mit dabei war Luigi Cirillo, der das Café "Latte Macchiato" in der Römerstadt betreibt. Der Italiener verwöhnte die Besucher mit italienischem Fingerfood nach Mamas Art und bewies, dass italienische Küche mehr ist als Pizza und Nudeln. Und nett anzusehen waren die Verkäuferinnen auch: Sie trugen – am Abend blinkende – Hasenohren.

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Eschersheim: Der Jugendchor hat nicht nur Chorwein und -sekt, sondern jetzt auch das Chorlied. Aus zehn Titeln mussten die Besucher wählen und entschieden sich für das Gospel "Unser Lied soll nun erklingen".

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Praunheim: Die Polizisten vom 14. Revier zeigten Präsenz und griffen durch, wenn’s sein muss. Zum Beispiel, als ein paar Jugendliche mit einer Jim-Beam-Flasche übers Fest liefen. Die Jungs und Mädels hatten’s kaum kapiert, da hatten sie den Alkohol auch schon abgegeben. Ansonsten bestätigte der Führungs- und Lagedienst der Polizei für beide Feste: Alles ruhig.

Eschersheim/Praunheim: Verbindendes Element beider Fest war übrigens Oliver Seiler. Er ist Pianist beim Jugendchor und Dirigent der Happy Singers vom Männerchor Praunheim.

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Praunheim: Im Festzelt war am Samstagabend kaum was los, vor der Bühne an der Zehntscheune umso mehr. Dort tanzten Dutzende von Paaren ausgelassen Rock’n’Roll und zeigten Elvis-Double Gerald, wie das mit dem Hüftschwung geht. Kann halt nicht jeder.

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Praunheim: Zu seinem 100. Geburtstag schenkte sich der Bürgerverein selbst, aber auch den Gästen ein Feuerwerk. Eine Viertelstunde lang regnete es Sterne vom Himmel. Ein krönender Abschluss eines Festwochenendes. Doch Schluss war danach freilich noch lange nicht. (sim)



Von Simone Wagenhaus

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