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13.12.2011

Voller Einsatz für das Erbe von Ernst May

Ortsbeirat fordert Erhöhung des städtischen Zuschusses – May-Gesellschaft ruft zu Protestschreiben auf. Eckhard Herrel, Vorstandsvorsitzender der May-Gesellschaft, gibt nicht auf: Mit Hilfe der Freunde des Neuen Frankfurts kämpft er dafür, dass die Herzstücke der Ausstellung zum 125. Geburtstags des Städtebauers doch in Frankfurt bleiben können. Unterstützung bekommt er auch vom Ortsbeirat.

Nachdem bereits Dr. Renate Wolter-Brandecker, Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, zusätzliche Räume und finanzielle Unterstützung für eine Ernst-May-Dauerausstellung "Das Neue Frankfurt" gefordert hatte, hat nun auch der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) mit einem Dringlichkeitsantrag auf die neusten Entwicklungen reagiert. Das Stadtteilparlament fordert, dass einer der leerstehenden Läden in der Hadrianstraße 3 beziehungsweise 5 nicht in Wohnungen umgebaut und stattdessen an die Ernst-May-Gesellschaft vermietet wird, die Kosten durch eine Erhöhung des städtischen Zuschusses an die May-Gesellschaft übernommen werden.

Lange Verhandlungen

Es ist der zweite Antrag des Ortsbeirats, der in diese Richtung geht. Das Gremium hatte bereits im Februar mehr Raum für Ernst May und damit einhergehend eine Erhöhung des städtischen Zuschusses für die Miete in der Hadrianstraße gefordert. Schon seit Anfang des Jahres waren die Ernst-May-Gesellschaft und der Vermieter, die ABG Holding, im Gespräch – allerdings mit unterschiedlichen Vorstellungen: Zwar zeigte sich ABG-Geschäftsführer Frank Junker grundsätzlich bereit, der Gesellschaft das Ladenlokal zu überlassen. Allerdings nicht mietfrei. 1500 Euro sollte die May-Gesellschaft für die 112 Quadratmeter zahlen. Deren Vorstandsvorsitzender Eckhard Herrel dagegen hatte immer wieder betont, dass die Gesellschaft die Summe trotz Zuschüssen aus dem Kulturhaushalt der Stadt als rein ehrenamtlich geführter Verein nicht aufbringen könne. Die Verhandlungen scheiterten, mittlerweile wird das Geschäft, so Junker, zu einer Wohnung ausgebaut.

Wie berichtet, war das Interesse der Frankfurter sowie der Region Rhein-Main an der Ausstellung zum 125. Geburtstag von Ernst May im Architekturmuseum mit 24 000 Besuchern groß. Die Herzstücke der Ausstellung – mehrere Siedlungsmodelle aus Holz, darunter ein zwei mal zwei Meter fünfzig großes Stadtrelief mit allen 23 Siedlungen, die unter der Ägide Mays zwischen 1925 und 1930 entstanden sind – wurden der Ernst-May-Gesellschaft als Dauerleihgabe angeboten. Doch nun droht Ernst May in der Versenkung zu verschwinden. Grund: Es gibt keine Räume, in denen die Modelle präsentiert werden könnten. Das Ernst-May-Museum im Burgfeld ist zu klein.

Einmalige Chance

Deshalb betont der Ortsbeirat erneut, dass Frankfurt die einmalige Chance ergreifen müsse, die als Dauerleihgabe angebotenen Holzmodelle der Siedlungen anzunehmen und in einem Ladenlokal in der Hadrianstraße als Dauerausstellung zu zeigen, um das kulturelle Erbe seines Stadtbaurates und der von ihm gebauten Siedlungen zu bewahren. Die May-Gesellschaft ihrerseits ruft alle Freunde des Neuen Frankfurts auf, sich – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – gegen dieses Vorgehen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zur Wehr zu setzen und sich für die Realisierung der geplante Dauerausstellung einzusetzen. "Wir freuen uns sehr über die große Resonanz, die unser Aufruf bereits nach wenigen Stunden gezeigt hat", sagt Herrel. "Es wurde auch der Wunsch nach einem vorformulierten Protestbrief geäußert, den man dann unterzeichnen würde." Doch die May-Gesellschaft mag keine Vorgaben machen, in welcher Form der Unmut geäußert und an wen der Protest gerichtet werden soll – macht aber Vorschläge: an die ABG Frankfurt Holding (http://www.abg-fh.de), an das Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden (denkmalamt.hessen@denkmalpflege-hessen.de), an die Oberbürgermeisterin (buero-oberbürgermeisterin@stadt-frankfurt.de).sim




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