30.11.2017
Bunte Pakete schmücken Baum auf dem Kreisel
Das Schmücken des Weihnachtsbaums auf...
mehr
23.11.2017
Morgens stricken, abends servieren
Helga Vogel (78) engagiert sich das ganze...
mehr
08.11.2017
Entscheidung über neuen Stadtteil verschoben
Das Frankfurter Stadtparlament wird frühestens...
mehr
07.11.2017
Schwerer Unfall zwischen Fußgängerin und Radfahrer - Zeugen gesucht!
Am späten Montagnachmittag, gegen 17.40...
mehr
05.11.2017
Heißes Öl auf dem Herd führt zu Küchenbrand
Eine vierköpfige Familie aus der Straße...
mehr
25.10.2017
Sportdezernent Frank besucht Sportanlage Praunheim zur Übergabe und Einweihung des Kunstrasenspielfeldes
Die Sportanlage Praunheim wurde in den vergangenen...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Ohne Worte!

mehr

Wussten Sie eigentlich?

mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

Endlich! Wurde auch Zeit!

mehr

 









30.01.2012

Am Stockborn stocken die Abrisspläne

Baubeginn ist erst für Sommer 2013 vorgesehen. Die Pläne zum Abriss des Hochhauses an der Ecke Am Stockborn / Praunheimer Weg schreiten nicht so schnell voran, wie ursprünglich geplant. Trotzdem geben sich Investor Michael Kuffler und auch die Stadt optimistisch

Das ehemalige Gebäude des Deutschen Vereins (DV), Am Stockborn 1, soll verschwinden. Da sind sich alle einig. Denn das seit bald acht Jahren leerstehende Hochhaus entwickelt sich immer mehr zum Schandfleck. Und der Mann, der für den Abriss sorgen will, ist auch längst gefunden. Es ist der Investor Michael Kuffler von der Bamac GmbH in Mannheim (die FNP berichtete).

Verkehrsgutachten

Doch ganz so schnell, wie noch im vergangenen Sommer geplant, kommt Kuffler nicht voran. Damals hatte er noch die zweite Hälfte dieses Jahres als Baubeginn ins Auge gefasst. Mittlerweile ist er schon bei Sommer 2013 – wenn alles optimal läuft. Dennoch sagt der Investor, dass aus seiner Sicht "alles nach Plan verläuft". Für Ende Februar erwartet Kuffler ein Verkehrsgutachten – und rechnet dabei mit "positiven Ergebnissen". Dies sei Voraussetzung für die Aufstellung eines Bebauungsplans.

Doch dafür ist die Stadt zuständig. Und zuletzt waren die Gespräche mit dem Stadtplanungsamt etwas ins Stocken geraten. "Wir sind noch in der Entwurfsphase", sagt Birgit Rogge vom Stadtplanungsamt. Diesem hatte Kuffler im Dezember seine Entwürfe präsentiert. "Da gibt es noch unterschiedliche Vorstellungen", sagt Rogge.

Konkret: Während bei den Entwürfen selbst von den Stadtplanern nur geringe Änderungen bei den Geschossen gefordert werden, geht es vor allem um geförderten Wohnungsbau. Der wird von der Stadt für dieses Projekt ohne Wenn und Aber gefordert – laut Stadtverordnetenbeschluss muss er einen 30-prozentigen Anteil einnehmen. Kuffler hatte ihn aber zunächst nicht vorgesehen. Dies wird sich nun ändern. "Die Stadt hat uns eine ganze Reihe von Möglichkeiten aufgezeigt", berichtet Kuffler. Sein Ziel sei es nun, eher bei den wertigeren Angeboten anzusetzen.

"Wir reden über 12 000 Quadratmeter Fläche. Bei einem solch großen Projekt gibt es immer wieder mal kleinere Probleme", räumt Kuffler ein. Diese sollen kurzfristig in einem weiteren Gespräch mit der Stadt ausgeräumt werden. Und auch Rogge bleibt optimistisch: "Ich denke, wir werden zu einer guten Lösung kommen."

Einige Details kann Kuffler schon verraten. So soll das Gebäude drei beziehungsweise vier Stockwerke hoch werden.

Mieter steht fest

Ein erster Mieter steht auch schon fest. Ein Penny-Markt mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wird einziehen. Dazu könnten laut Kuffler eine Apotheke, eine Bäckerei und auch ein Drogeriemarkt kommen. Auf 10 000 Quadratmetern soll es bis zu 120 Wohneinheiten geben – aufgeteilt in Miet- und Eigentumswohnungen. "Wir werden im Stadtteil eine Bedarfsanalyse, was den Wohnungsmix angeht, machen lassen", kündigt Kuffler an. Dabei gehe es etwa um die Nachfrage nach betreutem Wohnen und Ähnlichem.

Bisher hat Kuffler aber nur Grundstücksoptionsverträge unterschrieben. Wenn Baurecht besteht, erwirbt seine Firma die Erbpachtrechte des Deutschen Vereins und der Arbeiterwohlfahrt, die jeweils 50 Prozent der Rechte halten. Das Grundstück selbst gehört der Waisenhausstiftung.

Baurecht gibt es aber erst, wenn der neue Bebauungsplan steht. Kuffler rechnet damit, dass die Aufstellung noch im ersten Halbjahr 2012 geschehen kann. "Dann dauert es mindestens ein Jahr", sagt Rogge. Schon das macht klar: Um im Sommer 2013 mit dem Abriss zu beginnen, muss wirklich alles optimal laufen.ses



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 30. Januar 2012. Author:Sebastian Semrau

zurück








Unsere Werbepartner:
Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES

 





 

© 2004 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum