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10.09.2012

Adlerwiesenfest lockte mehr als 300 Gäste

Zu einer Begegnung der Generationen entpuppte sich das Adlerwiesenfest am Samstag in Praunheim. Der Siedlerverein, die evangelische Wicherngemeinde und das Quartiersmanagement der Heinrich-Lübke-Siedlung an der Ludwig-Landmann-Straße hatten zum fröhlichen Treffen auf die Wiese zwischen der Straße Am Ebelfeld und dem Nidda-Altarm eingeladen und es kamen über 300 Gäste.

Für die Kinder war es ein großes Spieleparadies. Im Mittelpunkt stand die große Hüpfburg, in der die Kleinen mit wahren Kunstsprüngen wetteiferten. Viel Geschicklichkeit und Körperbeherrschung erforderte das Kriechen durch ein großes Spinnennetz, das sofort piepste, wenn ein Faden berührt wurde. Auch das Laufen über ein dünnes Drahtseil in einem Meter Höhe machten den "Artisten von Morgen", an der Hand von den Betreuerinnen gestützt, Riesenspaß. Nicht nur viele Spielsachen und Bücher gab’s in der langen Flohmarktstraße, sondern auch preiswerte moderne Kleidung aus zweiter Hand.

Mit Kaffee und Kuchen, mit der Waffelbäckerei oder einem bunten Salatteller, individuell zusammengestellt am riesigen Salatbüfett, war fürs leibliche Wohl bestens gesorgt. Rund um den Getränkewagen mit Bier vom Fass und Ebbelwei gab’s ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit den Nachbarn, die man sonst nur flüchtig sieht. Da mischten sich die Kommunalpolitiker ebenso wie die Landtagsabgeordneten Ulrich Caspar (CDU) und Gernot Grumbach (SPD) fast unauffällig unters Volk.

Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm lief derweil über die Bühne mitten auf der Wiese. Es reichte vom Flötenduett, der gemischten Gesangsgruppe Chorifeen von der Wicherngemeinde über die Kindertanzgruppe Flamingos bis hin zu der Fullstop-Band, die den musikalischen Schlusspunkt setzte. Alles in allem ein gelungenen Fest des Miteinander im westlichen Praunheim, die Veranstalter waren zufrieden. (ralf)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 10. September 2012

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