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22.10.2012

Am Stockborn stockt es weiter

Der Abriss des Hochhauses muss weiter verschoben werden, weil immer noch kein neuer Bebauungsplan aufgestellt wird. Ursprünglich sollte das Hochhaus an der Ecke Am Stockborn / Praunheimer Weg in diesem Herbst abgerissen werden. Nun wird es aber mindestens noch ein Jahr dauern, bis die Abrissbirne zuschlägt.

Noch immer steht das ehemalige Gebäude des Deutschen Vereins, Am Stockborn 1. Und das nun acht Jahre leerstehende Hochhaus entwickelt sich immer mehr zum Schandfleck. Es soll verschwinden. Doch die Abrisspläne stocken. "Wir kommen voran, aber langsam", sagt Michael Kuffler. Der Investor der Mannheimer Bamac GmbH plant dort Einzelhandel und Wohnungen zu errichten.

Doch so recht kommt Kuffler nicht vom Fleck. Ersten Plänen aus dem Sommer 2011 zufolge sollte das Hochhaus schon in diesem Herbst abgerissen werden. Und auch den noch Anfang dieses Jahres geplanten Termin im Sommer kommenden Jahres wird er nicht halten können. "Ende 2013 könnte klappen", sagt er mittlerweile vorsichtig. Noch immer fehlen Voraussetzungen für die Aufstellung eines Bebauungsplans. "Der Teufel steckt im Detail", meint der Investor. Schließlich handele es sich um ein Projekt mit 12 000 Quadratmetern Fläche.

"Wir haben noch keine abgestimmten Pläne erhalten", sagt Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne). Was bisher eingegangen sei, sei nicht deckungsgleich mit den Forderungen der Stadt. "Wir warten auf neue Pläne. Es stockt."

Die Pläne soll er bekommen. Noch werde an der Verkehrsprognose gearbeitet, sagt Kuffler. Die müsse er noch mit der ersten Mieter – ein Penny-Markt mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche – abstimmen und überarbeiten. All das ziehe das Projekt in die Länge. "Details zu den Änderungswünschen nennen wir nicht", sagt Gellert. Klar ist allerdings, dass die Stadt auf geförderten Wohnungsbau besteht. Den hatte der Investor ursprünglich nicht vorgesehen. Kuffler spricht trotzdem nur von "unwesentlichen Änderungen".

Bis zu 120 Wohnungen

Er plant, das neue Gebäude drei- bis vierstöckig zu bauen. Neben dem Penny ist Platz für weitere kleine Einzelhändler, etwa eine Bäckerei, eine Apotheke oder eine Drogerie. Auf 10 000 Quadratmetern Fläche sind zudem bis zu 120 Wohneinheiten vorgesehen – aufgeteilt in Miet- und Eigentumswohnungen.

Nicht infrage gestellt

Bauen darf Kuffler aber erst, wenn der neue Bebauungsplan steht. Und das dauert nach dem Aufstellungsbeschluss mindestens ein Jahr. Schon das zeigt, dass auch der Termin Ende 2013 nur sehr schwer einzuhalten sein wird. "Das ist aber kein größeres Problem", sagt der Investor. "Wir stellen das Projekt nicht infrage."

Und auch die Stadt hofft, dass es endlich vorwärts geht. "Im Moment ist die Situation dort unbefriedigend", sagt Gellert. Allerdings sei dem Stadtplanungsamt bewusst, dass "es sich um eine wichtige Ecke handelt". Daher sei die Entwicklung auch besonders wichtig. ses



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 22. Oktober 2012

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