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09.01.2013

Endlich geht es hier voran

Die Erneuerung der Heerstraße soll nun im Februar beginnen – mit einem halben Jahr Verzögerung.
Nach sechs Monaten Verzögerung soll es im Februar nun soweit sein: Die Heerstraße wird gesperrt. Gut ein halbes Jahr lang müssen die Autofahrer dann eine Umleitung durch das neue Gewerbegebiet in Kauf nehmen.

Fred Illenberger, Vorsitzender des Siedlervereins Praunheim, fühlt sich schon an den Berliner Flughafen erinnert. "Hier wird immer wieder alles verschoben", sagt er. Doch ganz so schlimm wie in der Hauptstadt scheint es an der Heerstraße nun doch nicht zu werden. Zwar sollte eine der Hauptverbindungsadern im Frankfurter Nordwesten schon im Oktober 2012 gesperrt und dann ein halbes Jahr lang erneuert werden, doch nun steht der neue Termin fest. "Wir wollen im Februar mit der Umleitung beginnen", kündigt Johannes Langstrof , Geschäftsführer der Quadro Immobilienentwicklungsgesellschaft, an. Die ist nicht nur für die Erschließung des angrenzenden Gewerbegebiets, sondern auch für die Erneuerung der Heerstraße zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Stierstädter Straße zuständig.

Die Umleitung wird durch das neue Gewerbegebiet führen. Doch dazu musste dieses erst erschlossen werden. Während dies bei den dortigen Straßen kein großes Problem darstellte, wurde die Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße – das erste Stück der Ortsumfahrung Praunheim – schwer. Es ging um die Leitungen im Boden. "Die waren nicht dokumentiert", erläutert Langstrof. Daher habe parallel geplant und gebaut werden müssen. "Die städtischen Tochtergesellschaften waren dabei nicht so schnell, wie von uns gewünscht", verweist der Quadro-Geschäftsführer auf die VGF, die Netzdienste Rhein-Main GmbH und auch Hessenwasser. Ein halbes Jahr Verzögerung sei die Folge gewesen.

Riesige Belastung

"Es wird eine Riesenbelastung, wenn die Straße gesperrt ist", meint Illenberger. Er fürchtet vor allem den Schleichverkehr durch die May-Siedlung. Ohne die neuen Straßen im Gewerbegebiet hätte die Umleitung sogar dort entlang führen müssen. Dies sei zunächst geplant gewesen, sagt Langstrof. "Wegen der Anwohner haben wir es dann aber doch anders gemacht."

Dieses Vorgehen lobt auch Illenberger. Zudem sei es durch den guten Kontakt zu Quadro möglich, dass die beiden Garagenhöfe an der Heerstraße auch während des Baus zugänglich bleiben. "Sonst hätten plötzlich 200 Autos mehr auf den Straßen in der Siedlung parken müssen." Weniger begeistert ist der Vorsitzende des Bürgervereins Praunheim, Wilfried Windecker. "Es ist eine Sauerei, dass da oben nichts weitergeht", schimpft er.

Besonders ärgert sich Windecker über die Dauerbaustelle an der Kreuzung Heerstraße / Ludwig-Landmann-Straße. "Das ist ein Unding." Monatelang hätten die Baufahrzeuge nur herumgestanden. Aus seiner Sicht hätten Teile der Fahrbahn während der Suche nach Rohren nicht so lange gesperrt sein dürfen. "Das alles ist kein Grund für eine solche Verkehrsführung." Langstrof aber betont, dass es noch länger gedauert hätte und auch noch teurer für die Stadt geworden wäre, hätte man zunächst geplant und erst dann mit dem Bau begonnen.

Zu viele Autos

"Tatsache ist, dass es zu viele Autos sind und sich diese immer stauen", sagt Windecker. Dieses Problem werde sich so einfach nicht beheben lassen. Daher bringe die Erneuerung der Straße den Anwohnern auch wenig. "Der Bürgerverein sei vielmehr daran interessiert, was mit der Umfahrung passiere.

Damit hat Langstrof nichts zu tun. Für Quadro gilt es nun, wenn die Kreuzung und die verlängerte Ludwig-Landmann-Straße fertiggestellt sind, den ersten Abschnitt der Heerstraße zu erneuern. Außerdem muss noch der neue Rewe-Markt im Gewerbegebiet errichtet werden. "Damit wollen wir im Frühjahr anfangen", sagt der Quadro-Geschäftsführer. Noch vor Weihnachten soll der Markt eröffnet werden. Und vielleicht ist dann auf der Heerstraße schon wieder Baustelle. Denn ein zweiter Bauabschnitt wird folgen. Dazu fehlt laut Heike Reiche, stellvertretende Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung, aber noch die Bau- und Finanzierungsvorlage. Zudem müssen noch Grundstücke gekauft werden.(ses)



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 09. Januar 2013

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