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04.05.2004

Heerstraße bleibt holprig

Baudezernent erklärt im Ortsbeirat die Finanzprobleme

Seit Jahren warten die Anwohner der Heerstraße auf die Grundsanierung der maroden Fahrbahn. Ob diese in spätestens zwei Jahren angegangen werden kann, wie Baudezernent Franz Zimmermann noch im Januar öffentlich gehofft hatte, ist wieder mehr als fraglich.
VON SONJA THELEN

Die Ursache für die voraussichtlich erneute Verzögerung sei nicht bei der Stadt, sondern beim Land Hessen und beim Bund zu suchen, informierte Stadtrat Franz Zimmermann den zuständigen Ortsbeirat 7 (Hausen, Industriehof, Praunheim, Rödelheim, Westhausen) in dessen jüngster Sitzung. Nach den Worten des Dezernenten handele es sich bei der Heerstraße um eine so genannte "klassifizierte Straße". Das bedeutet, dass nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz Land Hessen und die Bundesrepublik bis zu 70 Prozent der Sanierungskosten übernehmen würden.

Doch wegen der insgesamt klammen Finanzsituation "hat auch dort das Zuschussvolumen abgenommen", erläuterte Zimmermann den Stadtteil-Politikern. Daher bezweifele er, dass in absehbarer Zeit die "Co-Finanzierung" steht. Jedenfalls werde er das Projekt "Grundsanierung Heerstraße" in die Haushaltsentwürfe 2005 sowie 2006 einstellen.

Dennoch haben in der Zwischenzeit die vom Baudezernent Anfang des Jahres versprochenen Reparaturarbeiten an der Asphaltdecke begonnen, "mit denen die Anwohner in den nächsten zwei Jahren zufrieden sein können und die besser als die bisherigen Flickarbeiten sind".

Hergerichtet ist in einem ersten Bauabschnitt ein knapp 70 Meter langes Teilstück zwischen Ludwig-Landmann-Straße und der Kfz-Landesfachschule. 35 000 Euro der insgesamt 100 000 Euro seien bereits ausgegeben. Bald folge der zweite, zirka 40 Meter lange Abschnitt weiter Richtung Westen, kündigte der Stadtrat an. Spätestens in den Sommerferien soll auch das letzte Teilstück bis zum Damaschkeanger provisorisch wieder repariert sein.




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