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11.10.2004

Gemeinde weiht neues Gotteshaus ein

Mit einem Tag der offenen Tür und einem sonntäglichen Dankgottesdienst wurde jetzt der Verwaltungssitz der Neuapostolischen Kirche (NAK) Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland und das dazugehörige Gotteshaus der Praunheimer Gemeinde offiziell eingeweiht.

Rund 400 Mitglieder und Interessierte waren gekommen, drängten sich in das Gotteshaus, lauschten den verschiedenen Chören, begutachteten die neuen Räume und feierten schließlich das gute Gelingen der Um- und Neubauarbeiten. In den vergangenen zwei Jahren wurde für zwei Millionen Euro aus dem 1937 errichteten, zuletzt sanierungsbedürftigen, neuapostolischen Kirchenhaus ein modernes zweistöckiges Bürogebäude, in der die Kirchenverwaltung, die rund 350 Kirchengemeinden betreut, untergebracht ist. Angrenzend an den Verwaltungssitz entstand die neue verkleinerte Kirche. «Die alte Kirche war ja vor 75 Jahren für ein viel größeres Einzugsgebiet erbaut worden. Jetzt haben wir mit Empore 120 Sitzplätze und wieder eine volle Kirche», sagt Sprecher und Priester Michael Schütrumpf. Die vier bunten Glasfenster an der Altarseite und das seitlich einfallende Licht geben dem Saal ein freundliches Ambiente.

Im eigens eingerichteten Eltern-Kind-Raum mit Sichtkontakt zum Altar und in den Gemeindesaal können Eltern mit ihren Kleinkindern den Gottesdienst verfolgen, zeichnen, malen oder auch spielen. Ebenso neu sind die Teeküche – die auch von der Verwaltung genutzt wird – sowie verschiedene Gemeinschaftsräume, in denen unter anderem die Vor- beziehungsweise Sonntagsschule stattfindet.

An das alte Gotteshaus erinnert nur noch die denkmalgeschützte Fassade und die 75 Jahre alte gemeinsame Eingangstür, die symbolisch Verwaltung und Kirchengemeinde verbindet. Ein Jahr dauerten laut Bauabteilungsleiter Volker Skerbs die Planungsarbeiten, die Kirche sollte den Anforderungen der Gemeinde angepasst werden.

Die Neuapostolische Kirche ist eine Glaubensgemeinschaft mit Sitz in der Schweiz, der weltweit 10,6 Millionen Menschen angehören und die sich durch freiwillige Spenden der Mitglieder finanziert. In Deutschland sind es rund 380 000, in Praunheim rund 150 Mitglieder, deren Glaubensgrundlage die Heilige Schrift ist. Ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft ist die Seelsorge, zu der regelmäßige Hausbesuche sowie die Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Kranken, Behinderten und Betagten gehören. «Mir ist es wichtig, die Menschen persönlich zu kennen und Anteil zu nehmen, das geht natürlich nur in bestimmter Größe», sagt Bezirksapostel Hagen Wend. Er ist seelsorgerisch viel unterwegs, denn zu seinem Bezirk gehören nicht nur Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, sondern auch Belgien, Luxemburg sowie missionarische Tätigkeiten in mehreren afrikanischen sowie arabischen Ländern. In seinem neuen Büro an der Praunheimer Hohl versucht er täglich zu sein, ständige Präsenz sei wichtig. Mit dem Ergebnis des Neubaus ist er zufrieden. «Die räumliche Nähe zu den Mitarbeitern, die ja in der Gutleutstraße nicht gegeben war, erleichtert vieles.» Außerdem habe man sich für das wirtschaftlich vernünftigste Modell entschieden. So sind die einzelnen hellen Büros nur durch Kastenwände getrennt, Tische, Stühle und Böden durften sich die Mitarbeiter aussuchen. Auf seine Bücher wollte Hagen Wend jedoch nicht verzichten. «Ich liebe Bücher, die haben so was Beruhigendes.»

Auch das Verwaltungsgebäude hat das eine oder andere modern verzierte Fenster. «Ich bin eben ein Freund von buntem Glas», sagt der 61-Jährige. Neben den Büros der Bauleitung, der EDV und des Rechnungswesen sowie der Kirchenleitung gibt es im Neubau eine noch zu besetzende Hausmeisterwohnung. «Da müssen wir noch den Passenden finden, das wird nicht leicht.»




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