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18.09.2013

Postfiliale ohne Zukunft

Annahmestelle in Praunheim schließt. Weil der Mietvertrag ausläuft, wird die Postfiliale in Alt-Praunheim Ende September geschlossen. Noch ist unklar, wo Bürger künftig ihre Pakete und Briefe im Stadtteil abgeben können.

Die Bushaltestelle direkt vor der Tür, das Seniorenzentrum fünf Gehminuten entfernt: Die Bürger aus Alt-Praunheim freuen sich über den zentralen Standort ihrer Postfiliale an der Graebestraße. „Hier kann man gut parken“, erzählt ein Kunde, der vier dicke Briefumschläge in der kleinen Filiale abgibt. Täglich bringt er seine Post vorbei oder kauft Briefmarken.

Die Postfiliale in direkter Nachbarschaft zu Kiosk, Café und Sparkassen-Filiale gehört seit drei Jahren fest zum Ladenangebot des Stadtteils. Shams Ul-Haq betreibt den rund 60 Quadratmeter großen Laden, in dem er Pakete und Briefe annimmt. Doch Ende September ist Schluss mit dem Post-Geschäft. Der Mietvertrag für den rund 60 Quadratmeter großen Laden läuft aus und wird nicht verlängert.

Bundesweit betreibt die Post rund 20 000 sogenannte Kooperations-Filialen. In Frankfurt gibt es knapp 170 Standorte, an denen die Kunden Briefe, Päckchen oder Pakete abgeben und abholen können. Das Modell, einen sogenannten Franchise-Nehmer als Vermittler zwischen Post und Kunde zu schalten, kommt aus Skandinavien. Bereits 1993 übernahm die Deutsche Post dieses Konzept, nach zweijähriger Testphase führte sie es dann bundesweit ein. In Alt-Praunheim war der Kooperations-Vertrag zunächst auf drei Jahre befristet. 2010 zog Ul-Haq in die Räume an der Graebestraße ein. Zuvor hatte er in Offenbach eine Filiale der Deutschen Post geleitet. Als diese geschlossen wurde, bekam er das Angebot, in Praunheim weiterzumachen.

40 Prozent weniger

Vor drei Monaten verhandelte Ul-Haq mit der Deutschen Post. „Alle wollten, dass es am 1. Oktober weitergeht“, erzählt er. Doch die Post hatte andere Vorstellungen von den Konditionen des neuen Vertrags als ihr Franchise-Nehmer. „Vierzig Prozent weniger Vergütung wurde mir angeboten“, so Ul-Haq.

Für den rund 60 Quadratmeter großen Laden zahlt er monatlich rund 1300 Euro Miete. Hinzu kommt das Gehalt für eine Aushilfe auf 400-Euro-Basis. „Die Arbeit macht mir schon Spaß“, sagt er. „Aber von irgendetwas muss ich auch leben.“ „Schade“, bringt eine Kundin es auf den Punkt, was wohl viele Praunheimer über die Schließung denken. Jeden Tag kommen zwischen 80 und 90 Personen in die Filiale. Ein Schild, dass geschlossen wird, hat Ul-Haq noch nicht an die Tür gehängt. „Ich habe bei der Post nachgefragt, da hieß es, sie wissen noch nicht, wie es weitergeht.“

Doch Shams Ul-Haq bleibt dem Stadtteil an gleicher Stelle erhalten. Aber nicht als Inhaber einer Post-Filiale. Da er den Laden als Franchise-Nehmer gemietet hat, möchte er ihn bereits zum 1. Oktober wieder mit Leben füllen. Ganz so schnell wird es jedoch nicht gehen. Eine Anwaltskanzlei, die sich auf internationales Familienrecht und Ausländerrecht spezialisiert hat, wird nach dem Umbau des Ladens einziehen. „Ich werde als Übersetzer dort tätig sein“, erzählt Ul-Haq.

Für die Deutsche Post bedeutet es, dass sie sich in Praunheim nach einem neuen Standort umsehen muss. Es werde versucht, einen nahtlosen Übergang zum 1. Oktober zu gewährleisten, so ein Sprecher auf Nachfrage.

Schnelle Lösung

Der Standort steht nach Angaben der Post nicht zur Debatte. Der Vertrag sei aufgrund der Aufgabe des Geschäfts seitens des Vertragspartners nicht verlängert worden. „Wir sind sehr an einer Nachfolgelösung interessiert, die Gespräche mit mehreren möglichen Partnern im Stadtteil laufen.“



Artikel Frankfurter Neue Presse vom 18.09.2013

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