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13.05.2014

Oberbürgermeister Feldmann zu Hausbesuchen in der Heinrich-Lübke-Siedlung

Die Heinrich-Lübke-Siedlung ist das erste Projekt der Stadt Frankfurt, bei dem eine qualitative Verbesserung von Wohnquartieren aus den 1950er bis 1970er Jahren erreicht wird. Die Siedlung der 70er Jahre der ABG Frankfurt Holding in Praunheim wird nachhaltig saniert und hat damit zugleich Modellcharakter für Großsiedlungen aus dieser Zeit.

Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der ABG Frankfurt Holding Peter Feldmann: „Es wurde bei diesem Projekt großer Wert auf die Beteiligung der Mieter gelegt. Deshalb gab es zunächst eine Befragung der Bewohner nach Wünschen und Bedürfnissen für zeitgemäßes Wohnen. Die Architekten erarbeiteten zwei Vorschläge, die in einer Zwischenpräsentation den Mietern vorgestellt wurden. In der Mieterversammlung wurden die Anregungen der Mieter diskutiert und in einer weiteren Mieterversammlung die Endfassung des Vorhabens präsentiert. Das klingt vorbildlich. Vor Ort möchte ich mit den Mietern ins Gespräch darüber kommen, ob sie sich mit ihren Wünschen, Anregungen und Ideen auch angenommen fühlen.“ Zusammen mit Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Frankfurt Holding, stellt sich Feldmann am Donnerstag, 15. Mai, ab 17 Uhr, im Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe, Heinrich Lübke Straße 32, dem Gespräch mit den Mietern.

Das Projekt wurde den Mietern erstmals im Mai 2009 im Konzept vorgestellt und im November 2009 wurden die konkreten Pläne präsentiert. Ziel des Projektes war gleichermaßen die stadtgestalterische, ökologische und soziale Aufwertung des Wohnquartiers. Dazu wurde die Siedlung in ihrer Gesamtheit betrachtet.

Jeder Hof der Heinrich-Lübke-Siedlung erhält so einen individuellen Charakter ausgehend von der Beteiligung der Bewohner. Die Grundlage für eine Hofgemeinschaft wird ebenso geschaffen, wie die Stärkung der sozialen Kontrolle und die Förderung des Miteinanders der Bewohner. Architektonisch entstehen halböffentliche Bereiche, private Bereiche wie zum Beispiel Mietergärten, und öffentliche Bereiche. Für die Siedlung wurde ein ganzheitliches energetisches Konzept entwickelt, das den Energieverbrauch und insbesondere den CO₂-Ausstoß reduzieren wird. Die Bestandsgebäude werden auf ca. 15 Prozent unter ENEV 2009 – Neubaustandard saniert. Das bedeutet eine Übererfüllung der Anforderung an Bestandssanierung um rund 55 Prozent. Der CO₂-Verbrauch wird gegenüber dem Bestand um 92 Prozent reduziert und der Endenergieverbrauch um 70 Prozent.




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