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21.01.2015

Stadt fördert Neubau mit 1,12 Millionen Euro

Wehmut und zugleich auch eine Portion Vorfreude lag beim gestrigen Neujahrsempfang der Praunheimer Werkstätten in der Luft. Wehmut, weil der Empfang ein allerletztes Mal im alt ehrwürdigen Speisesaal veranstaltet wurde; Vorfreude, weil der Umzug in das neue Zuhause Ende des Jahres schließlich bereits zum Greifen nah ist.

Für ein Lachen auf den Gesichtern sorgte auch der Besuch von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Sie hatte nicht nur Gratulationen und große Anerkennung für die Arbeit im Gepäck, sondern auch einen Förderbescheid der Stadt Frankfurt für den Neubau der Praunheimer Werkstätten in Höhe von 1,12 Millionen Euro.

Die Kosten für den Werkstatt-Neubau betragen 21 Millionen Euro. Neben der Stadt Frankfurt haben sich der Landeswohlfahrtsverband Hessen und das Hessische Sozialministerium an der Finanzierung beteiligt. Hinzu kommen zudem Eigenmittel kam sowie Spenden – eine Million Euro kamen hier bereits zusammen. Schon im Herbst werden die zentrale Verwaltung sowie die Werkstatt Praunheim die neuen Räume in der Christa-Maar-Straße 2 beziehen. Bis zum Jahresende soll der Umzug in das moderne und barrierefreie Gebäude abgeschlossen sein.

„Nachdem die Gebäude in Alt-Praunheim unseren Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden, wird dieser Umzug ein Meilenstein in der Geschichte der Werkstätten. Das Wörtchen Luxus ist, wenn man die jetzigen und die künftigen Verhältnisse miteinander vergleicht, sicherlich nicht unangebracht“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Rhein. Zudem betonte er, wie wichtig solch ein Arbeitsangebot gerade für Frankfurt und das gesamte Rhein-Main-Gebiet sei. „Wir haben, verglichen mit anderen Ballungsgebieten, einen sehr hohen Anteil an Schwerstbehinderten. 20 Prozent unserer Plätze werden von diesen Menschen belegt. Das soll auch so bleiben“, so Rhein.

(jdi)

Artikel Frankfurter Neue Presse vom 21.01.2015.




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