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28.02.2005

Zuwachs bei den Kleinsten Minifeuerwehr im Aufwind

Bei der Minifeuerwehr, den Vier- bis Zehnjährigen, gibt es keine Nachwuchssorgen.

Nachdem in Hausen die fünfte "Wehr der Kleinsten" gegründet wurde, wuchs im vergangenen Jahr die Mitgliederzahl von 65 Kindern auf nunmehr 75, darunter 20 Mädchen, berichtete Stadtminifeuerwehrwart Mario Martinec am Freitagabend beim Minifeuerwehrtag im Praunheimer Gerätehaus.

Dies sei ein "deutliches Zeichen gegen den derzeitigen Trend", nach dem Vereine und Jugendorganisationen über schwindende Mitgliederzahlen klagen, so Karl-Heinz Frank von der Branddirektion. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisteten eine Sozialarbeit, die weder die Kommune noch der Staat bezahlen könne. Immerhin widmeten die 16 Betreuerinnen und Betreuer 1600 Stunden in der Jugendarbeit. Martinec forderte die Frankfurter Wehren auf, über die Gründung von weiteren Miniwehren "wohlwollend" nachzudenken.

"Ganz so einfach ist dies aber nicht", erläuterte Stadtbrandinspektor Bernd Reuß. Einmal müsste sich eine ganze Reihe von Betreuern zur Verfügung stellen, und dann sei die Versicherung der Kleinsten ein "leidiges bürokratischen Problem". Der Unfallkasse, bei der die Mitglieder der Freiwilligen Wehren von der Jugendwehr bis hin zur Alters- und Ehrenabteilung Versicherungsschutz genießen, "sind die Hände gebunden", sagte Thoma Mehler von der Unfallkasse.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurden Gerhard Suchomel als stellvertretender Minifeuerwehrwart, Martina Kühn als Schriftführerin und Franca Volpe für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Der Stadtminifeuerwehrwart kann nur vom Kreisfeuerwehrverbandstag am 12. März im Bikuz in Höchst gewählt werden. Mario Martinec will weitermachen.




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