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20.04.2005

May-Siedlung: Ausflug in die Gründerjahre



Einen Ausflug in die Gründerjahre der May-Siedlung Westhausen unternimmt der Vereinsring «Kulturkreis Westhausen» mit Unterstützung ansässiger Organisationen, unter anderem des SPD-Ortsvereins. Denn die Siedlung wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Bei dem musikalisch umrahmten Stadtteilgespräch in der Waschküche Ecke Ludwig-Landmann-Straße/ Stephan-Heise-Straße werden sich Bürgermeister Achim Vandreike und der Städteplaner Professor Dreysse aus Straßburg beteiligen. Die Siedlungsbaugesellschaften Nassauische Heimstätte und die ABG Holding als Eigentümerinnen der Häuser wollen ebenso Vertreter schicken.

Lange Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg war die Waschküche der Versammlungsort der Westhausener Bevölkerung. Für die ersten Bewohner, meist Arbeiter und kleine Angestellte aus Bockenheim und dem Kamerun, war der Einzug in die kleinen Wohnungen Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit Gärtchen ein kleines Abenteuer. Die neue Siedlung im Rahmen des großen Wohnungsbauprogramms am Niddahang unter Stadtrat Ernst Max und Oberbürgermeister Ludwig Landmann auf dem Ziegeleigelände zwischen Praunheim und Rödelheim hatte kaum Infrastruktur und nur eine schlechte Verkehrsanbindung nach Frankfurt und Rödelheim. Bestechend war dagegen die Lage mitten im Grünen am Rande des Niddatals und mit viel Grün zwischen den Häuserzeilen.

Schnell fühlten sich die Westhausener damals heimisch, und heute fühlen sie sich oft in der dritten, manchmal gar in der vierten Generation noch immer recht wohl. (ralf)
Die Veranstaltung am Sonntag, 24. April, beginnt um 11 Uhr in der Waschküche an der Ecke Ludwig-Landmann-/ Stephan-Heise-Straße.




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