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12.05.2005

Ulrich Caspar MdL enttäuscht von Stolpe

Der Frankfurter CDU-Landtagsabgeordneter Ulrich Caspar, der sich für Lärmschutzmaßnahmen entlang der A5 nördlich der Heerstraße bis zur Urseltalbrücke engagiert, zeigte sich nach einer Stellungnahme des Bundesverkehrsministeriums bezüglich möglicher Änderungen der Lärmschutzgrenzwerte enttäuscht.

Caspar, der sich im März an Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe gewandt hatte, damit dieser Änderungen der bundesrechtlichen Bestimmungen in Angriff nehme, bedauerte, dass nach Ansicht des Bundesministeriums kein Handlungsbedarf bestehe, da eine temporär in Anspruch genommene Fahrspur nicht als vollwertige Fahrspur angesehen werde und somit nicht wesentlich mehr Lärm verursachen würde.

Caspar, der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den Frankfurter Nordwesten, hatte sich bereits in seiner Zeit als Ortsvorsteher des Ortsbeirats 7 Anfang der 80er Jahre maßgeblich für den Bau der Lärmschutzwand westlich von Rödelheim eingesetzt. Seitdem schützt die errichtete Lärmschutzwand das Wohngebiet Rödelheim-West von dem von der A5 ausgehenden Lärm.

Der Landtagsabgeordnete kündigte an, dass er sich weiter für den Ausbau der Lärmschutzmaßnahmen an der A5 einsetzen werde. Daher habe er sich auch an die örtliche Bundestagsabgeordnete Gudrun Schaich-Walch (SPD) gewandt, sich ebenfalls bei Minister Stolpe für eine Änderung der bundesrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Lärmschutzgrenzwerte einzusetzen. Die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung ihres Wahlkreises müssten ja schließlich auch in ihrem Interesse sein, so Caspar. Gleichwohl riet der Landtagsabgeordnete davon ab, die temporäre Nutzung des Standstreifens in Frage zu stellen. Denn Staus auf der A5 in den Spitzenzeiten führten zu einer erheblich stärkeren Belastung der Anwohner.




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