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20.05.2005

Lasst die Sonne rein: Hier entstehen 29 Eigentumswohnungen

Verwinkelte kleine Straßen, einen Fluss fast vor der Haustür und viel Grün rundum.

So etwas gibt es in Frankfurt nicht in jedem Stadtteil. Aber welcher so etwas anzubieten hat, ist beliebt als potenzieller Wohnort. So wie das von Nidda und Parkanlagen eingebettete Praunheim. Denn dort entstehen auf einem Grundstück am Rande des Altstadtkerns und unweit der Nidda 29 Eigentumswohnungen. Und von denen sind bereits «vor Rohbauabschluss 23 verkauft», berichtete Margit Müller beim gestrigen Richtfest.

Die Projektmanagerin der «mg Vermögensverwaltung», die gemeinsam mit der ABG Frankfurt Holding und dem aus gemeinsamer Zusammenarbeit entstandenen Merton Wohnprojekt GmbH als Bauherr verantwortlich für den Bau zeichnet, zeigt sich zudem zuversichtlich, was die letzten sechs Wohneinheiten betrifft. «Wir rechnen mit einem Verkauf bis spätestens Ende August.» Dies würde bedeuten, dass zum Fertigstellungstermin ­– wahrscheinlich bis Dezember – Alt-Praunheim 29 neue Anwohnerparteien hat.

Unweit des Praunheimer Volksparks und in unmittelbarer Nähe zum alten Ortskern entstehen in dem 1200 Jahre alten Stadtteil neue Wohnungen, die Frau Müller besonders wegen ihrer Flexibilität als äußerst beliebt und auch Richtung weisend bezeichnet. «Die Mieter können individuell ihre Grundrisse ändern, da es nur eine Hauptstütze pro Wohnung gibt», verrät sie. Somit können Wände nach eigenem Geschmack verschoben oder ganz entfernt werden. Auch sollen beispielsweise Kamine bei Wunsch problemlos eingebaut und passend integriert werden können. Und ebenfalls «serienmäßig» bei allen Wohnungen: Die Bedingungen für das seit 2004 von der Frankfurter Polizei zu vergebene Gütesiegel wurden durch ein entsprechend konzipiertes und umgesetztes Sicherheitskonzept erfüllt, unter anderem durch Bewegungsmelder und abschließbare Fenstergriffe im Erdgeschoss.

Es wird somit auf einem der letzten zur Verfügung stehenden eingewachsenen Grundstücke Praunheims eine Wohnanlage gebaut, die insgesamt drei Gebäudekomplexe umfasst und einen – dann noch zu begrünenden – Gartenhof integriert. Nach Aussage von Frau Meier entstehen dabei «vielfältige Wohnungstypen, von der Erdgeschossetage mit eigenem Garten bis hin zu Galerie- und Penthousewohnungen». Dabei sollen große Fensterflächen für «lichtdurchflutete» Räume sorgen und «sämtliche Wohneinheiten erhalten Sonnenterrassen, Balkone oder Dachterrassen».

Ferner verweist Frau Müller auf «einen erhöhten Schallschutz bei den Wohnungstrennwänden und Decken», die eine Privatsphäre doch erhöht. Zudem dürfte Fußbodenheizung und Holzparkett in den Wohnungen für eine angenehme und warme Atmosphäre in der kalten Jahreszeit sorgen. Und eine gemeinsame Tiefgarage, mit direktem Zugang zu den einzelnen Wohnungen, soll Parkplatzprobleme erst gar nicht aufkommen lassen. Rund zwölf verschiedene Firmen haben bereits und werden noch an der neuen Wohnanlage arbeiten, die nach Margit Müller «einen großen Schritt zur Entwicklung und städtebaulichen Reparatur von Praunheim darstellt».

Und damit die ersten Mieter der neuen Wohnanlage Silvester in Praunheim feiern können, muss bis Ende des Jahres in Alt-Praunheim noch gemauert, eingesetzt und installiert werden, damit die auf zwölf Monate angesetzte Bauzeit auch in der Praxis realisiert werden kann.

Von Thorsten Krause




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