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24.05.2005

Verkehrsplan: Was Ortsbeiräte fordern

Die Vorstellungen der Planer im neuen Generalverkehrsplan (GVP) stoßen auch im Frankfurter Nordwesten auf starke Kritik.

Das Ziel, den privaten Kfz-Verkehr so weit wie möglich zu reduzieren und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern, werde nicht erreicht, so Peter Gärtner, Mitglied der Farbechten in einer Presseerklärung.

«Für den Ortsbezirk 7 sieht der GVP genau das Gegenteil vor: keine sinnvolle Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrnetzes, stattdessen Ausbau von Straßentrassen.» Für Rödelheim sei sogar die Erweiterung der Autobahn vorgesehen, so dass noch mehr Autos nach Frankfurt fahren können. Die Folge: Lärm- und Abgaswerte steigen, prognostiziert Gärtner. «Und Praunheim soll weiterhin vom Schienenverkehr abgehängt bleiben.»

Die Farbechten sehen die Verlängerung der U 6 nach Steinbach und die Verlängerung der U 7 nach Praunheim als sinnvoll an. Solche Pläne würden allerdings überhaupt nicht erwähnt. Als «unsinnige Stadtbahntrasse» werden dagegen für die Zeit nach 2015 durch Rödelheim über den Hausener Weg, Bahnhof Rödelheim bis zum Gewerbegebiet Sossenheim vorgeschlagen.

Auch das Verschieben der geplanten Regionaltangente West auf unbestimmte Zeit wollen die Farbechten nicht hinnehmen. Denn insbesondere der Abzweig zum Nordwestzentrum würde den Ortskern von Praunheim erheblich entlasten und das Gewerbegebiet nördlich der Heerstraße, das ja erweitert werden soll, anschließen.

Ähnlich sehen es die SPD und die CDU in einem gemeinsamen Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates heute Abend. Die beiden Fraktionen setzen sich gemeinsam vor allem für den Bau der Ortsumfahrung Praunheim ein – mit erster Priorität. Mit dem Bau der Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße, dem ersten Abschnitt für eine Ortsumgehung, sollte zudem unverzüglich begonnen werden, um damit das Gewerbegebiet erschließen zu können. Für den öffentlichen Nahverkehr fordern sie die Verlängerung der U 6 entlang der Ortsumfahrung bis zum Praunheimer Weg. Mit drei Stationen: Gewerbegebiet Praunheim, Krankenhaus Nordwest sowie Praunheimer Weg/Schulzentrum.

Die Grünen kritisieren vor allem die Planungen zum Schienennetz. Die Straßenbahnlinie 16 soll eingestellt werden. Dafür soll eine U-Bahn unterirdisch Ginnheim durchfahren. Die zirka acht Jahre andauernde Bauzeit werde viele Geschäfte in Ginnheim finanziell ruinieren. Die U-Bahn allein koste mindestens 150 Millionen Euro und beruhe auf Planungsdaten von vor 40 Jahren, als die Frankfurter Studierenden damals noch größtenteils in Bockenheim studierten. «Diese Fehlplanungen gehen zur Lasten der Steuerzahler und der Anbindung der U-Bahnen im Frankfurter Norden», heißt es. Die Haltestellenabstände würden viel zu weit auseinander liegen, der Bau und die Erhaltung des Tunnels seien vor dem Steuerzahler nicht zu rechtfertigen. Kann die Linie 16 nicht weiterfahren, um hierbei noch einige 100 Millionen Euro einzusparen, fragt Grünen-Sprecher Hans-Peter Jourdan.

Hier wäre es möglich, das eingesparte Geld für eine Verlängerung der U 6 von der Heerstraße über Praunheim bis zum Nordwestzentrum einzusetzen. Da die Grünen gegen eine Ortsumfahrung in Praunheim sind, könne diese dann alternativ gestrichen werden, so die Grünen. (sö)

Der Ortsbeirat 7 tagt heute, Dienstag, von 19.30 Uhr an im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche Hausen, Alt-Hausen 3-5. Die Sitzung beginnt mit einer Bürgerfragestunde.




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