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27.05.2005

Bäder öffneten: Tausende stürzen ins kühle Nass

Gestern öffneten die Freibäder in Eschersheim, Rödelheim und Nieder-Eschbach zum ersten Mal in diesem Jahr ihre Tore.

Wegen der kühlen Wetterlage während der vergangenen Wochen waren sie bisher noch geschlossen, doch nun scheint der Sommer endlich da zu sein – und die Bäderbetriebe Frankfurt reagierten prompt.

Aus dem Rödelheimer Brentanobad, dem größten der Frankfurter Schwimmbäder, waren nach Schätzung des Chefs vom Dienst nachmittags bereits 3000 Besucher zu vermelden.

Im Eschersheimer Bad suchten zur gleichen Zeit ungefähr 1500 Badegäste Abkühlung an diesem heißen Fronleichnam-Feiertag. Für den ersten Öffnungstag sei das eine sehr gute Zahl, meinte der Badeleiter zufrieden. Natürlich würden es in den nächsten Tagen noch mehr. Es dauere immer ein bisschen, bis sich herumgesprochen habe, dass das Bad wieder geöffnet sei. In Nieder-Eschbach tummelten sich um 15 Uhr etwa 600 Gäste im Wasser und auf den Wiesen. Auch diese Zahl könne sich sehen lassen, hieß es dort. Bis zum Abend rechnete man mit bis zu tausend Gästen. «Viele Leute trinken an so einem Feiertag erst mal Kaffee, bevor sie ins Schwimmbad gehen.»

Das Freibad Nieder-Eschbach wartet übrigens dieses Jahr mit einer Überraschung auf: Für die jüngsten Badenixen und Wasserflöhe wurde ein neues Edelstahl-Plantschbecken gebaut. Das Becken mit Wasserspeichern besteht aus zwei flachen Becken, die durch eine Rutsche verbunden sind. Am Rand stehen Bänke, damit die Eltern ihre Kleinen immer im Blick haben.

Eine weitere Verbesserung für Badegäste gibt es auf dem Parkplatz vor dem Freibad. Dort wurden vom Grünflächenamt Schatten spendende Bäume gepflanzt. (fnk)




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