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06.06.2005

Ortsumfahrung: So nicht!

Kommunalpolitiker lehnen Verkehrsplan wegen Anschluss an Praunheimer Weg ab
Von Sören Rabe

Der Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) hat den Gesamtverkehrsplan (GVP) in der vorliegenden Fassung einstimmig abgelehnt. Vor allem die geplante Ortsumfahrung Praunheim stößt bei den Kommunalpolitikern auf Widerstand.

Laut Gesamtverkehrsplan soll eine zukünftige Ortsumfahrung von der Ludwig-Landmann-Straße bis zum Praunheimer Weg führen. Darin sieht der Ortsbeirat nur «eine Verlagerung der Verkehrsprobleme» von Praunheim in die Nordweststadt, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Daum. Gerlinde Schütte (Grüne) hatten in einem Antrag darauf verwiesen, dass der Praunheimer Weg, in dem drei Schulen und eine Seniorenwohnanlage angesiedelt sind, mit zwölf Prozent mehr Verkehr belastet wird. Die neue Straße würde den Pendlern weiterhin eine «attraktive Alternative bieten und die Verkehrsströme in die Nordweststadt leiten».

Für den Ortsbeirat 8 kommt eine Ortsumfahrung Praunheim nur mit dem Anschluss an ein übergeordnetes Straßennetz wie der Dillenburger Straße in Frage. «Ich habe schon vor längerer Zeit die Untertunnelung der Europäischen Schule vorgeschlagen», sagte Alfons Meister (BFF). Allerdings warnte Meister davor, bei einer derartigen Straßenführung auf einen Anschluss an den Praunheimer Weg zu verzichten. Denn das Nordwestzentrum müsse mit angeschlossen werden.

Der Ortsbeirat 7, unter anderem zuständig für Praunheim, hatte bereits in der vergangenen Woche beschlossen, dass die Ortsumfahrung unbedingt gebaut werden müsse. Unter anderem auch, um den Ausbau des Gewerbegebietes nördlich der Heerstraße verwirklichen zu können. Bei den unterschiedlichen Auffassungen der Ortsbeiräte scheinen Gespräche untereinander dringend angesagt zu sein, wie auch Martin Daum bestätigte.

Die Ortsumfahrung Praunheim ist allerdings nicht das einzige Projekt, was von den Stadtteilpolitikern kritisiert wird. «Es ist ein veraltetes Konzept, dass von einer Autostadt ausgeht», sagte Gerlinde Schütte. Es würde nur an den Ausbau der Straßen gedacht, Alternativen für den ÖPNV würden völlig fehlen. «Es fehlen Pläne, wie der Autoverkehr erst gar nicht in die Stadt kommt.» Martin Daum und seine CDU sieht «im Detail zu viel Unsinn». Bei den neu geplanten Straßen werde nicht an die Menschen gedacht, die den Verkehrslärm ertragen müssen. Als schlechtes Beispiel nannte Daum die Rosa-Luxemburg-Straße, die in den 60er Jahren geplant und gebaut wurde. «Hier werden die Menschen allein gelassen mit dem Lärm, weil es nur veralteten Lärmschutz gibt.» Das «Vertrauen in den GVP fehlt».

Alfons Meister sieht in der Vorlage des Magistrats überhaupt keine Diskussionsgrundlage. «Uns fehlt ein Exposé, das sich mit dem Ortsbezirk befasst.» So könne man dem GVP nicht zustimmen. Ähnlich sieht es auch Claudia Unterköfler, Fraktionsvorsitzende der SPD, die das gesamte Konzept im GVP in Frage stellt.

Allerdings konnte sich die Grünen in ihrem Antrag zum GVP nur mit der Streichung der Ortsumfahrung Praunheim durchsetzen. Die weiteren Punkte, dem Fahrradverkehr Priorität einzuräumen – nur die SPD stimmte da zu – sowie völlig auf den Neubau von Straßen zu verzichten, wurden von den übrigen Fraktionen abgelehnt.




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