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19.07.2005

Pennäler liefen meilenweit für Guatemala

Zuerst den großformatigen Scheck, dann den dicken Umschlag und schließlich noch einen grünen, mit Münzen gefüllten Plastik-Elefanten nahm Pfarrer Josef König stellvertretend für die katholische Christ-König Gemeinde von den Pennälern der Ebelfeldschule, der kommissarischen Schulleiterin, Christiane Wieler, sowie der Lehrerin und Organisatorin des Laufs, Ursula Grimm, entgegen.

Das Couvert und die Spardose waren mit 2530 Euro prall gefüllt – das Ergebnis des Spendenlaufs der Grundschule. 270 Pennäler hatten dabei mitgemacht.

Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens hatte die Ebelfeldschule bei ihrem Fest unter dem Motto «Schule in Bewegung» etwas ganz Besonderes machen wollen. Ursula Grimm hatte deshalb gemeinsam mit einigen Eltern den Spendenlauf «Kinder laufen für Kinder» initiiert: «Wir dachten uns, man könnte auch mal was für andere machen und nicht immer nur für sich.» Auch Eltern, Freunde und Geschwister beteiligten sich gegen einen kleinen Obolus als Startgebühr an dem Lauf. Die Schule entschloss sich, mit dem Geld den Förderkreis Partnerschaft Guatemala der Christ-König Gemeinde zu unterstützen: Sie unterhält eine Patenschaft für die Siedlung El Amparo in Guatemala, wo sie mitten in einem Slumviertel ein Waisenhaus und eine Schule, eine medizinische Station und ein Altenheim unterstützt.

Nachdem die Grundschüler durch Dia-Vorträge und Erzählungen das Spendenziel kennen gelernt hatten, waren sie begeistert. «Sie haben gesehen, dass die Kinder ihnen einerseits ähnlich sind, wie sie selbst spielen und lernen. Andererseits sind sie aber auch ganz anders, weil sie unter schlechten äußeren Bedingungen leben müssen», berichtet die Leiterin. Das Geld fließt direkt in den Unterhalt des Waisenhauses und den Ausbau der schulischen Ausbildungsmöglichkeiten, «ohne Abzüge», das garantierte der das Geld verwaltende Hugo Wisur von der Gemeinde den Kindern. (stü)




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