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11.08.2005

Alpina-Fahrer in der Kritik

Bewohner der nordwestlichen Stadtteile beschweren sich über Busunternehmen

Ernsthafte Sorgen machte sich Eckart Kutschke um seine 84 Jahre alte Mutter. Eine halbe Stunde, nachdem er sie an der Haltestelle Alt-Niederursel in den Bus der Linie 67 nach Praunheim gesetzt hatte, war sie immer noch nicht zu Hause. Endlich kam der erlösende Anruf. Doch sein Schreck war groß, als er erfuhr, dass die gehbehinderte alte Dame gemeinsam mit anderen Bewohnern ihrer Altenwohnanlage nicht an der Haltestelle Oberfeldstraße – direkt vor ihrer Haustür – hatte aussteigen können. Mitsamt ihrer Gehhilfe musste sie von der Haltestelle am Praunheimer Friedhof zu Fuß zurück laufen.

Wie fast an jedem Tag hatten Herr Kutschke und seine Mutter gemeinsam beim Minimal-Markt in Niederursel eingekauft. Er selbst laufe von dort immer nach Hause, während seine Mutter mit dem Bus zu ihrer Wohnung in der Altenwohnanlage an der Oberfeldstraße fahre, erzählt Kutschke. «Ich rufe immer bei ihr an, sobald ich zu Hause bin. Da sie mit dem Bus fährt, ist sie bei meinem Anruf immer schon daheim.» Doch nicht an diesem Tag.

«Obwohl der Halteknopf gedrückt war, fuhr der Busfahrer einfach an der Haltestelle vorbei ohne anzuhalten», erzählt Kutschke, was der alten Dame passiert war. Auf die wütenden Proteste der Fahrgäste habe der Fahrer überhaupt nicht reagiert. Da die Haingrabenstraße, durch die der Bus von der Oberfeldstraße zum Praunheimer Friedhof fahre, eine Einbahnstraße sei, hätten die Fahrgäste nicht per Bus zurück zu ihrer Wohnanlage fahren können, sondern laufen müssen.

Empört ist Kutschke über die nachträgliche Reaktion des Fahrers. «Ich rief bei der Leitstelle der Busgesellschaft Alpina an, die die Linie 67 bedient.» Dort habe man den Fahrer ausfindig gemacht. «Das Unglaubliche: Er behauptete, an der Haltestelle sei niemand eingestiegen.» Dabei habe er ihn dort angesprochen, gebeten, er möge warten, seine Mutter wolle noch einsteigen. «Der Fahrer – ein Deutscher – hat mich auf jeden Fall verstanden.» Auch dass jemand an der Oberfeldstraße habe aussteigen wollen, habe der Fahrer verneint.

Das bestätigte auch Alpina-Betriebs- und Fahrdienstleiter Frank Witschl nach einer erneuten Rücksprache mit dem Fahrer. «Ich kann mir nicht vorstellen, was da passiert ist.» Es sei das erste Mal, dass sich ein Fahrgast über einen derartigen Vorfall beschwert habe. Auch VGF-Sprecher Peter Ruhr sagt, von einem solchen Fall habe er noch nicht gehört. Technisch überwachen, ob ein Bus anhalte oder nicht, könne man von der Leitstelle aus nicht. «Die Technik meldet nur, ob ein Bus vor dem Fahrplan liegt oder zu spät ist.»

Für Eckart Kutschke ist es allerdings nicht das erste Mal, dass er Grund habe, sich über einen Alpina-Fahrer zu beschweren. «Mir ist es schon zwei Mal passiert, dass mich an der Oberfeldstraße ein Bus in Richtung Niederursel nicht mitgenommen hat.» Im Gegensatz zu den Fahrern der Linie 71, die von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) betrieben werde, seien die Fahrer der Alpina oft unfreundlich. «Die städtischen Busfahrer hingegen sind immer sehr freundlich, helfen älteren Menschen auch schon mal beim Einsteigen.»

Interessiert zeigt sich die Alpina allerdings in einem anderen Fall. Bereits zwei Mal hätten Busfahrer falsche Tickets ausgehändigt. «Ich habe beim Fahrer 1,25 Euro bezahlt, den Betrag für eine Kurzstrecken-Fahrkarte», sagt Kutschke. In beiden Fällen habe er allerdings einen Fahrschein mit dem Aufdruck «Kurzstrecke-Kind» erhalten, der nur 75 Cent koste. «Das kann kein Zufall sein», glaubt Kutschke. Stecke sich hier der Fahrer das Geld in die eigene Tasche? «Wir benötigen eine Kopie dieser Fahrscheine», sagt Fahrdienstleiter Witschl. (hau)




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