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12.10.2005

Fröhliche Seniorin feiert 101. Geburtstag

Maria Bachmann strahlt innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Lebensfreude aus: Werte, die in dieser Form vielen Menschen heutzutage fremd geworden sind. «Wie es kommen soll, kommt es eben», sagt sie zufrieden, während sie auf ihrem Balkon die herbstlichen Sonnenstrahlen genießt.

Am heutigen Mittwoch begeht die fröhliche Dame ihren 101. Geburtstag im Kreise ihrer Liebsten im Pflegeheim Praunheim, das vom Frankfurter Verband betrieben wird. Stadträtin Lilli Pölt (SPD) hat sich ebenfalls angekündigt, um der Jubilarin zu ihrem Ehrentag im Namen der Stadt zu gratulieren.

Maria Bachmann hat sich Zeit ihres Lebens mit dem Frankfurter Westen verbunden gefühlt. 1904 geboren, lebte sie zuerst viele Jahre in Zeilsheim und später mit ihrem Mann in Sindlingen. Nach Frankfurt selbst kam sie zunächst selten. «Ich fühle mich wirklich wohl momentan. Mir war es immer wichtig gewesen, zu lachen. Ich bin eben kein Muffel», sagt sie und ergänzt mit einem strahlenden Lächeln: «Schon mein Vater hat immer gesagt, ,unser Marieche’ ist ein richtiger Sonnenschein´’.» Eine Einschätzung, die auch das Pflegepersonal teilt.

Maria Bachmann ist zusammen mit vier Geschwistern aufgewachsen, zwei Brüdern und zwei Schwestern. Sie hat in Deutschland zwei Weltkriege und vier Staatsformen miterlebt. «Mein Vater, ein einfacher Arbeiter, wurde auch zum Kriegsdienst eingezogen. Das war für unsere Mutter schon eine Belastung», erzählt sie.

Die Auswirkungen des Krieges habe sie insbesondere innerhalb der Familie gespürt, verändert habe sich in ihrem Umfeld natürlich viel, aber ging es zunächst um existenzielle Dinge. «Wir haben lange angestanden, um etwas zu essen zu bekommen, aber es geht immer irgendwie weiter. Die Hoffnung haben wir niemals aufgegeben und waren in schwierigen Zeiten auch mit einer trockenen Scheibe Brot zufrieden. Wir waren bestimmt nicht anspruchsvoll», so die Jubilarin.

Maria Bachmann absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Verkäuferin, um dann lange Jahre im Kaufhaus EHP am Höchster Bahnhof zu arbeiten. 1932 heiratete sie ihren Mann Wilhelm und wurde Hausfrau. 1933 wurde die einzige Tochter Ruth geboren, welche die eigene Mutter auch noch bis im Jahr 2001 in ihrer Wohnung in Sindlingen unterstützt hat. Seit Mai 2001 lebt sie nun im Pflegeheim Praunheim und nimmt weiter rege an vielen Veranstaltungen im Haus teil, wie beispielsweise den Sing- und Tanzkreisen oder dem Literatur-Café. Momentan ist sie die älteste Dame im Haus. (pcb)




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