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05.11.2005

Stadt erlaubt wildes Parken

Ordnungsamt überklebt im Muthesiusweg bis Jahresende probeweise die Markierungen

Die Anwohner im dritten Bauabschnitt in der Siedlung Praunheim sind leidgeprüft. Seit zweieinhalb Jahren wird an ihren Straßen ständig gearbeitet. Strom, Wasser, Gast und Entwässerung wurden komplett erneuert. Jetzt ist ein Ende in Sicht. Die Asphaltierungsarbeiten sind praktisch abgeschlossen, die ersten Straßen erhalten bereits eine Markierung für die Parkflächen. Doch dies erzürnt die Anwohner, denn die Markierungen werden überall schräg angebracht, zuvor hatten die Anwohner – illegal – im rechten Winkel geparkt. «Damit verlieren wir 40 Parkplätze», hat Lothar Weidmann, Vorsitzender des Siedlervereins Praunheim, ausgerechnet. Da sind die zehn neu eingerichteten Parkplätze am Spielplatz nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn 30 Parkplätze weniger, das wollen die Praunheimer nicht hinnehmen. «Die Toleranz gegenüber der Stadt ist nach der langen Bauphase nicht mehr sonderlich hoch», umschreibt Weidmann die Stimmungslage der Bewohner.

Rund ein Dutzend von ihnen hatte sich zum Ortstermin mit dem Ordnungsamt und dem Straßenbauamt eingefunden, um eine Lösung des Problems zu finden. Harry Groß (Straßenbauamt) hatte bereits bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 7 seinen Standpunkt klar gemacht. Die langwierigen Arbeiten begründete er damit, dass «hier praktisch eine neues Erschließungsgebiet» vorgefunden wurde. Die gesamten Versorgungsleitungen mussten ausgetauscht werden. Bei einem Neubaugebiet bekommen die Häuslebauer davon nichts mit, denn die Arbeiten werden zuerst ausgeführt, bevor die Häuser gebaut werden. In der Siedlung Praunheim musste dagegen die Versorgung bei den Baumaßnahmen aufrechterhalten werden. Das koste viel Zeit.

Das Ordnungsamt, das für die ordnungsgemäße Einrichtung der Parkstreifen verantwortlich ist, verteidigt die Markierungen: «Nach unserer Meinung haben wir das Optimale erreicht», sagt Ulrich Schöttler, Leiter der Straßenverkehrsbehörde Frankfurt. Denn die Straßen seien teilweise unter vier Meter breit, bei einer Parkanordnung im rechten Winkel könne es zu Problem beim Ausparken kommen. Doch den Unmut der Anwohner hat auch Schöttler wahrgenommen und einen Kompromiss geschlossen. Die gerade angebrachten Markierungen werden überklebt. «Bis zum Jahresende kann im Muthesiusweg wie früher geparkt werden. Wir werden das Parkverhalten beobachten und anschließend neu entscheiden.»

«Mit diesem Kompromiss können wir leben», sagt Lothar Weidmann. Er erhofft sich ein positives Ergebnis von dem Versuch, so dass auch in den übrigen Straßen die Markierungen im nächsten Jahr wieder verschwinden. (sö)




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