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05.11.2005

Umgehung bis zum Zentrum

Die Fraktionen von CDU und SPD im Römer drücken bei der Ortsumfahrung Praunheim aufs Tempo.

In einem gemeinsamen Antrag zum Gesamtverkehrsplan (GVP) wird das Projekt mit einer Anbindung an den Erich-Ollenhauer-Ring (Nordwestzentrum) – mit Unterfahrung der Europäischen Schule – aufgenommen. Zudem soll die Ortsumfahrung erste Priorität bekommen, dabei ist eine Umsetzung in erster Stufe bis zum Praunheimer Weg möglich. Ein weiterer Punkt wird die Anwohner der Heerstraße freuen: Der zur Erschließung des erweiterten Gewerbegebietes nördlich der Heerstraße notwendige Abschnitt soll beschleunigt fertig gestellt werden.

Überraschende Zustimmung gibt es für den vorübergehenden Ausbau nur bis zum Praunheimer Weg jetzt auch mehrheitlich vom Ortsbeirat 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt), der sich bisher dagegen wehrte. «Wir haben eine Verkehrsberuhigung in Niederursel umgesetzt. Das können wir den Praunheimern nicht länger verwehren», sagte Martin Daum, Fraktionsvorsitzender der CDU, am Donnerstagabend bei der Sitzung des Ortsgremiums. Weder Daum noch sein Fraktionskollege Norbert Husemann erwarten dadurch am Praunheimer Weg eine dramatische Zuspitzung des Verkehrs. «Geteiltes Leid ist halbes Leid», sagte Husemann. Denn auch mit einer Ortsumfahrung Praunheim werden diejenigen, die nach Heddernheim wollen, über die Heerstraße fahren. Helga Dörhöfer (Grüne) wirft der Mehrheit dagegen eine «verkehrspolitische Blauäugigkeit» vor. «Mit einer Ortsumfahrung wird noch mehr Verkehr angelockt. Die Nord-West-Verbindung wird attraktiver.» Sie fordert daher, zuerst die Europäische Schule zu untertunneln, bevor die Umgehung gebaut wird. Unterstützt wird sie dabei allerdings nur von Gerlinde Schütte (ebenfalls Grüne) und Berthold Möller (SPD).

Der CDU-Stadtverordnete Walter Seubert begrüßt den Antrag: «Die Ortsumfahrung Praunheim rückt damit nach jahrelangem Stillstand in greifbare Nähe.» Er spricht von einer Entlastung bis zu 30 Prozent auf der Heerstraße und des Ortskerns in Praunheim.

Ein weiterer Beschluss von SPD und CDU wird die Anwohner der Kreuzer Hohl in Niederursel freuen: Die Straße soll geschlossen werden, um künftig den – verbotenen – Durchgangsverkehr zum Neubaugebiet Riedberg zu verhindern. Rembert behrend, der in der Kreuzer Hohl wohnt, verdeutlicht die derzeitige Situation. «Seit die Durchfahrt-Verbotsschilder angebracht wurden, ist die Zahl der Auto noch weiter gestiegen. Wir zählen hier täglich zwischen 2500 und 3000 Fahrzeuge.» Dabei sei die Straße mit einseitigen Parkmöglichkeiten nicht dafür ausgelegt, zu den Hauptverkehrszeiten bilden sich lange Staus. Bisher hatten die Verantwortlichen eine Schließung der Kreuzer Hohl abgelehnt, weil der landwirtschaftliche Verkehr den Weg nutzt. «Wir brauchen die Kreuzer Hohl, sonst müssen wir über Kalbach zu unserer Feldern fahren. Das funktioniert nicht», sagt Ortslandwirt Wolfgang Stark. Gegen eine komplette Schließung werde er sich wehren.

Zu diesem Thema will die Hessen Agentur (HA) als Projektentwickler jetzt alle Beteiligten an einen Tisch holen. «Wir freuen uns über die Initiative von CDU und SPD», sagt Sprecher Peter Gerst. Die HA hatte vorgesehen, in der Kreuzerhohl einen Wendehammer einzurichten, der die Durchfahrt für landwirtschaftliche Fahrzeuge nach wie vor ermöglicht – allerdings auch für Pkw. (sö)




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