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14.11.2005

Aktive Schule sucht Domizil

Seit September ist die alternative Einrichtung in der Herderschule untergebracht

Praunheim. Die Aktiven Schule Frankfurt hat noch nicht einmal das aktuelle Schulhalbjahr hinter sich gebracht, da muss der Trägerverein *Schilljuki* schon engagiert das Schuljahr 2006 / 2007 planen: Denn zehn konkrete Anfragen liegen bereits jetzt vor. Doch die alternative Grundschule, die selbstbestimmtes Lernen in Anlehnung an Maria Montessori und Rebeca Wild fördert, kann insgesamt nur zwölf neue Kinder aufnehmen. Denn bislang muss sich der Trägerverein für den Unterricht provisorisch mit Räumen in der früheren Herderschule behelfen, benutzt für Infoveranstaltungen das Zentrum der Begegnungsinitiative Persch (BIP) im Steinbacher Hohl. Dort informierte der Verein gestern Eltern über die ersten Monate praktischen Unterricht und die Zukunft der Schule.

Doch zunächst galt es, das pädagogische Konzept und erste Lernerfolge vorzustellen. Dabei verdeutlichte der Verein die produktive Zusammenarbeit mit dem Schuldezernat, das der Aktiven Schule auch in Sachen Standort seine Unterstützung fest zugesagt hat. Die Idee, Kinder in vorbereiteten Räumen mit täglich wechselnden Materialien zum entspannten selbstständigen Lernen anzuleiten, stieß allgemein auf großes Interesse.

Doch es gab durchaus auch kritische Fragen: Kann jedes Kind bei so viel Eigeninitiative in einem geregelten Umfeld lernen und den Grundschulstoff nach der vierten Klasse beherrschen, wollten einige Eltern wissen.

«Unsere Schüler setzen ihre kindliche Neugier ein, erarbeiten den Stoff durch praktisches Ausprobieren. Auch Rollenspiele sind wichtig», erläuterten die Lernbegleiterinnen Susanna Noack und Sabine Linscheid. Anders als herkömmliche Lehrer begleiten die Pädagoginnen mit zwei Kollegen die derzeit 22 Schüler zwischen fünf und neun Jahren, motivieren durch Gespräche und und ein täglich neues Angebot an kindgerechten Aufgaben. *Doch nach dem Prinzip der Achtsamkeit gibt es feste Regeln und Grenzen*. Sobald Kinder ihren Arbeitsplatz unaufgeräumt zurücklassen, Mitschüler verbal oder körperlich attackieren, werde eingegriffen. Anhand von mehreren Bildern brachten die Lernbegleiterinnen den entspannten Schulalltag nahe: Kreative Wort- und Zahlenspiele statt stures Pauken von Rechtschreib- und Rechenregeln sprachen vor allem Eltern an, die selbst in Walldorfschulen unterrichtet wurden oder mit ihrem Kind bereits Lernstress in der Regelschule erlebt haben. Entspanntes Lernen wird auch durch einen flexiblen und prüfungsfreien Tagesplan mit festem Mittagessen ermöglicht. Wie sich der Schüler etwa durch das Umfüllen von Flüssigkeit die Bedeutung des Begriffs *Volumen* erschließt, ist in einem Entwicklungsbericht nachzulesen.

*Durch unsere Schulform lernen auch meine Kinder soziales Verhalten, doch die Standortsuche bleibt schwierig*, erklärte Pressesprecherin Andrea Teupke. Mit Spenden und Beiträgen, Krediten und einem Schulgeld bis zu 200 Euro monatlich könne man neue Räumlichkeiten alleine nicht finanzieren, brauche Sponsoren wie die Software AG oder die alternative GLS-Bank. Die Zukunft in der Herderschule sei noch ungeklärt, doch der Trägerverein werde bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten unterstützt. Die gute Nachricht auch für neu interessierte Elternpaare nach dem Informationsnachmittag: *Das Schuldezernat setzt uns nicht auf die Straße*, betonte Susanna Noack. (got)




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