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08.12.2005

Neues Leben in der Siedlung

Quartiersmanagement stellt Konzepte für Projekte in der Nordweststadt vor.
Von Sören Rabe

Nordweststadt. Der neue Einkaufsservice in der Nordweststadt kann zu einem Pilot-Projekt für ganz Frankfurt werden. Zumindest ist Bürgermeister und Wohnungsdezernent Achim Vandreike (SPD) von dem Versuch des Quartiersmanagements angetan. «Das ist wirklich etwas Besonderes. Ich bin gespannt, wie das ankommt», sagte er gestern bei einem Rundgang durch die Nordweststadt.

Vor knapp einem Jahr ging an sechs Standorten das Projekt «Soziale Stadt – neue Nachbarschaften» an den Start. Für die Nordweststadt sind Annette Püntmann und Conny von Schumann die so genannten Quartiersmanager. Unter ihrer Regie wurde der Einkaufsservice zum 1. November ins Leben gerufen. Dabei können ältere oder gehbehinderte Menschen zusammen mit den Mitarbeitern ihre Einkäufe und Behördengänge erledigen oder erledigen lassen. «Besser ist natürlich, wenn die Senioren dabei sind, damit sie auch einmal herauskommen», sagte Conny von Schumann. «Uns ist das Menschliche besonders wichtig.» Dazu gehöre auch, dass sich einfach Zeit genommen werde für ein Schwätzchen. Rund eine Stunde müsse für einen Auftrag eingeplant werden.

Der Beginn war «etwas zögerlich», sagt der Quartiersmanager, denn die Bewerbung der Aktion erfolgte erst am 1. November. Mit einer Steckaktion seien die Bewohner darauf aufmerksam gemacht worden. Mittlerweile sei der Service gut angelaufen. «Wer uns einmal in Anspruch nimmt, der kommt auch wieder.» Die sechs Mitarbeiter, die die Betreuung übernommen haben, gehören alle zu den Arbeitslosengeld (ALG) II-Empfängern.



BILD HEDDERNHEIM.DE

Im kommenden Jahr soll der Einkaufsservice, der vorübergehend im Büro des Quartiersmanagements im Nidaforum 13 untergebracht ist, in Räumlichkeiten der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde umziehen.

Ein breites Themenfeld ist beim Quartiersmanagement allerdings den Jugendlichen gewidmet. Auch hier sind bereits erste Projekte angelaufen. So wurde ein Treffpunkt für 11 bis 15-Jährige, der Teenie-Club, eingerichtet, die «zu jung für das Jugendzentrum und zu alt für das Kinderhaus sind», so Leiter Peter Bordung. Die Betroffenen hätten mit einer Unterschriftenaktion auf ihre Probleme aufmerksam gemacht. Bei der Herrichtung des Raums im Kinderhaus haben sie mitgeholfen.

Heftig kritisiert wurden bei einer Anwohnerbefragung auch die Spielplätze in der Nordweststadt. «Hier besteht ein dringender Bedarf, Spielplätze zu erneuern», sagte Annette Püntmann. So zum Beispiel an der Bernadottestraße, wo sich die Fläche gestern als matschiger Platz darstellte. Holger Alt, Leiter des Bezirks Nord im Grünflächenamt, zauberte allerdings bereits eine erste Planung für eine Überarbeitung aus der Tasche. Dabei erinnerte Alt daran, dass das Amt zusammen mit dem Ortsbeirat 8 vor eineinhalb Jahren die Spielplätze in der Nordweststadt begutachtet hatte. Einige seien anschließend hergerichtet worden, andere wegen mangelnden Bedarfs nicht. Bei der Ausstattung der Spielplätze sei im Prinzip «alles möglich, wenn das Geld da ist». Jetzt soll in Zusammenarbeit mit Anwohnern eine Planung erarbeitet werden. Ähnlich sieht es bei einer Grünfläche an der Ernst-Reuter-Schule aus, wo Tore und Basketballkörbe aufgestellt werden sollen. Dafür müsse jedoch noch mit den Bewohnern der Häuser Bernadottestraße 34-40 gesprochen werden – wegen Lärmbelästigung.

Große Probleme gibt es immer wieder im Kleinen Einkaufszentrum in der Thomas-Mann-Straße. Obwohl ursprünglich nicht zum Gebiet des Quartiersmanagements gehörend, haben Annette Püntmann und Conny von Schumann ihre Aktivitäten dorthin ausgeweitet. Immer wieder komme es hier zu Problemen mit jungen Heranwachsenden. Ende des vergangenen Monats hat sich ein Verein von Anwohnern gegründet, «Brücke 71», der den Verfall des Kleinen Zentrums aufhalten will. «Wir wollen eine Kommunikationsplattform für die Anwohner sein», sagte die Vorsitzende, Helga Krausser-Raether. Letztendlich solle das Einkaufszentrum dazu dienen, die Kulturen der Bewohner einander näher zu bringen. Anregungen für eine Verbesserung seien vorhanden, zum Beispiel ein Wochenmarkt im Kleinen Zentrum oder bei der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. Allerdings sind die Eigentumsverhältnisse noch nicht klar, erinnerte Achim Vandreike. Nach einer Zwangsversteigerung soll am 12. Dezember eine Entscheidung fallen.

Im Januar, das kündigte der Bürgermeister an, wird entschieden, welche Projekte in den nächsten Monaten vorangetrieben werden können.

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