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27.12.2005

Drei Gründe zum Feiern in Praunheim

Zu feiern gibt es immer was in Praunheim.

So stehen im kommenden Jahr neben Vereinsjubiläen auch einige historische Daten an.

Der Praunheimer Kleingärtnerverein blickt auf 75 Jahre zurück. Seine Entstehung verdankt er der Nidda-Regulierung in den 20er Jahren. Die neu entstandene Insel zwischen dem neuen Flussbett und dem Nidda-Altarm machten einige Praunheimer Schrebergärtner «in Knochenarbeit», so in der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen, urbar und gründeten 1931 in der Gaststätte «Schreyvogel» in der Heerstraße den «Kleingartenverein Praunheim». Zünftig gefeiert wird das Jubiläum am ersten Wochenende im August mit einem Garten- und einem Kinderfest in der Anlage an der Nidda.

Auf eine wesentlich längere Geschichte kann die katholische Christ-König-Gemeinde in Praunheim zurückblicken. Vor 100 Jahren, 1906, feierten die Katholiken nach der Reformation im 16. Jahrhundert den ersten katholischen Gottesdienst im ehemaligen «Hofhause an der Niddabrücke» am 2. Dezember. 50 Jahre später, 1956, weihte der Limburger Weihbischof Kampe die erweiterte Notkirche im Damaschkeanger ein.

Vor 25 Jahren schlossen sich neun Praunheimer Vereine zum Vereinsring zusammen. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, «die sozialen Kontakte und die Gemeinschaft zu fördern». So schrieb 1981 der evangelische Pfarrer Michael Schirrmeister als Mitgründer des Vereinsrings in die Chronik. Zum Vorsitzenden wählten die Vereinsvertreter Hans Schwarz vom Keglerverein. Gefeiert wird das Jubiläum am Mittwoch, 15. März, in der Zehntscheune.




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