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06.01.2006

Hier macht das Spielen wieder Spaß

170 000 Euro hat das Grünflächenamt in die Spielplätze im Frankfurter Norden im vergangenen Jahr investiert.

Für die kommende Frühlingszeit heißt das dann für Kinder: Spiel und Spaß mit nagelneuen Geräten.

«Wir überarbeiten nach und nach alle Spielflächen», sagte Andrea Schmitt-Ekhoff, stellvertretende Leiterin im Bezirk Nord und verantwortlich für die Spielplätze. In ihrem Verbreitungsgebiet, das von Ginnheim bis nach Nieder-Erlenbach reicht, gibt es insgesamt 145 städtische Spielplätze, in der gesamten Stadt sind es rund 450. «Wenn wir alle Spielplätze saniert haben, müssen wir wieder mit den ersten beginnen», ist sich Andrea Schmitt-Ekhoff sicher, die vor dreieinhalb Jahren im Grünflächenamtsbezirk Nord die Aufgabe übernommen hatte. Denn rund zehn Jahre beträgt die Lebensdauer der Spielgeräte, manchmal auch 15 Jahre. «Aber nach der Überarbeitung haben wir Grund drin, dann geht es vor allem um Erhaltungsmaßnahmen.»

In der Nordweststadt wurden gleich zwei Spielplätze hergerichtet: im Gerhart-Hauptmann-Ring sowie im Weißkirchener Weg. Das Problem in der Nordweststadt ist der Unterbau. Denn unter den Spielplätzen sind Tiefgaragen. «Da können wir nicht jedes Spielgerät aufbauen, weil wir die notwendige Tiefe nicht haben.» Insgesamt 32 Spielplätze gibt es in der Nordweststadt, sechs davon wurden stillgelegt, weil sie nicht mehr genutzt wurden. «Wir können sie aber jederzeit wieder aktivieren, wenn der Bedarf vorhanden ist.»

In Heddernheim wurde ein Problemkind grundsaniert: der Stiftsgarten. Noch vor wenigen Monaten wurde der Spielplatz gern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Abendstunden frequentiert, mit entsprechenden Überresten. Hier wurden oder werden nun drei neue Geräte aufgestellt: die Reifenschlinge, ein Kombi-Klettergerät mit verschiedenen Aufgängen für alle Altersgruppen sowie ein Spielhaus, das noch im Januar errichtet wird. «Die umliegenden Kindergärten und Krippen nutzen diesen Spielplatz stark», erklärt Andrea Schmitt-Ekhoff. Seit der Neugestaltung gebe es auch keine Probleme mehr mit Jugendlichen.

An der Praunheimer Landstraße gibt es ein Novum im Bezirk Nord zu bestaunen: die Vierfach-Schaukel. «Schaukeln ist immer noch beliebt bei den Kindern.» Zudem wurde auch hier ein Kombi-Klettergerät aufgestellt. Viele werden die beliebte Kletter-Pyramide vermissen. Doch eine Reparatur wäre zu teuer gekommen. Die Geräte stammten noch aus der Zeit der Bundesgartenschau. «Wenn wir wieder Geld zur Verfügung haben, wird die Pyramide wieder aufgebaut», verspricht Andrea Schmitt-Ekhoff. Allerdings dann am Ginnheimer Wäldchen, wo sich an Wochenenden rund 500 Kinder tummeln.

Für große Diskussionen sorgte im vergangenen Jahr das Thema Spielplätze in der Siedlung Westhausen. Nach vielem Hin und Her wurden zwei Spielplätze vom Grünflächenamt erneuert, zwei weitere von insgesamt sechs erhalten. Ein Spielplatz wird von der Wohnungsgesellschaft ABG Holding übernommen. Hier hat die Stadt ganz andere Geräte aufgestellt: ein Kombigerät zum Klettern und Schwingen sowie eine Wippe, die sich auch dreht.

Als sechste Spielfläche stand die Überarbeitung Im Storchenhain (Bonames) auf der Prioritätenliste. «Da hatten wir schon 2003 begonnen, jetzt haben wir die restlichen Geräte ergänzt.»

Die nächsten beiden Spielplätze hat Andrea Schmitt-Ekhoff ebenfalls bereits im Visier. In Kalbach wird die Anlage im Fasanenweg erneuert und in Harheim In den Biegen. Für beide Flächen stehen jeweils 60 000 Euro zur Verfügung.

Die Kinder können sich also schon auf wärmeres Wetter freuen, die Freiluft-Saison verspricht auf den Spielplätzen eine Menge Spaß.

Von Sören Rabe




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