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31.01.2006

Krankenhaus Nordwest: Hörtest schon für Babys

Die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft und die angeschlossenen Regionalverbände...

haben dem Krankenhaus Nordwest ein Messgerät zur Früherkennung von Hörschäden bei Neugeborenen gespendet. Damit will der Sozialverband ein Zeichen setzen und auf die Dringlichkeit der Einführung eines flächendeckenden Neugeborenen-Hörscreenings in Deutschland aufmerksam machen.

«Wir hoffen, durch unsere Spende den Neugeborenen mit Hörschädigung am Krankenhaus Nordwest einen leichteren Start ins Leben zu ermöglichen und den Eltern die Chance zu geben, entsprechend positiv und vor allem rechtzeitig auf die Entwicklung dieser Kinder einzuwirken», sagt Michael Schwaninger, Vizepräsident des Bundesverbandes und Vorsitzender des Cochlear Implant Verbandes Hessen-Rhein-Main, während der Übergabe.

Hörstörungen stellen die häufigsten angeborenen Sinnesbehinderungen dar. Die Frauenklinik des Krankenhauses Nordwest verfügt nun über ein modernes Testgerät, mit dem bereits bei Neugeborenen die Hörfähigkeit getestet werden kann. Mittels einer Sonde werden dem Säuglingsohr Schallreize angeboten, die in Form eines leisen Tones wieder aus dem Ohr zurückgeschallt werden. Erhält man solche Antworten, kann man von der Funktionsfähigkeit des Hörorgans bis zum Innenohr ausgehen.

Dieser Test dauert nur noch wenige Sekunden und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Gesundheitsfürsorge. Bei testauffälligen Kindern oder Risikokindern kommt ein zweites Verfahren zur Anwendung, welches die Reizweiterleitung über die Innenohrfunktion hinaus bis zum Hirnstamm überprüfen kann. Beide Messverfahren sind in einem Messgerät (Echo-Screen TA+C) vereint. Das eigens dafür ausgebildete Personal bietet allen Neugeborenen der Klinik das Hörscreening kostenlos im Rahmen des flächendeckenden hessischen Neugeborenen-Hörscreenings an.

Im weltweiten Vergleich steht Deutschland bei diesem unerlässlichen Screening noch auf der Stufe eines Entwicklungslandes. Auf Bundesebene wurde versäumt, eine entsprechende Präventions- und Informationspolitik auf den Weg zu bringen. Nahezu alle diese Hörstörungen sind heutzutage bis zu einem gewissen Zeitpunkt sehr gut therapierbar. In Deutschland werden jährlich rund 750 000 Babys geboren, davon zirka 2000 mit behandlungsbedürftigen Hörschäden. Es ist dramatisch, dass diese Hörschäden in der Regel erst im Alter von zwei bis drei Jahren erkannt werden. Um Beeinträchtigungen und Folgen für die Gesamtentwicklung zu vermeiden, ist es jedoch äußerst wichtig, Hörschädigungen so früh wie möglich zu erkennen. Eine sofortige Versorgung des Kindes mit Hörsystemen – möglichst innerhalb der ersten sechs Lebensmonate – und eine gezielte Hör- und Spracherziehung sind entscheidende Kriterien für die sprachliche, kognitive, psychomotorische und sozial-emotionale Entwicklung der betroffenen Kinder.

Zwei Drittel der Hörstörungen bei Kleinkindern werden von den Eltern entdeckt. Meist zu spät für eine optimale Förderung des Kindes. Das Neugeborenen-Hörscreening muss daher im Interesse der Kinder so schnell wie möglich vorangebracht werden. Andere Länder haben ein Screening bereits gesetzlich verankert, während in Deutschland derzeit ein gemeinsamer Bundesausschuss über die Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit eines Neugeborenen-Hörscreenings nachdenkt.

Die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft ist gemeinnützig und vertritt die Interessen von Hörgeschädigten, die mit einem Cochlea Implantat (Innenohrimplantat) oder ähnlichen Hilfsmitteln versorgt sind.




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