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23.02.2006

Wäscherei ist nun Geschichte

Hier entstehen Reihenhäuser.

Von Sören Rabe

Die Abrissarbeiten für die alte Wäscherei und das Nachbarhaus in der Praunheimer May-Siedlung haben begonnen. Ende des Jahres sollen die neuen Hausbesitzer bereits einziehen können.

Die «Planbau 4» GbR baut auf dem 1260 Quadratmeter großen Gelände in der Olbrichstraße 41-47 fünf Reihenhäuser. Das Grundstück bleibt in Besitz der Stadt, die Hausbauer zahlen einen Erbpachtzins.

Das Grundstück der alten Wäscherei ist ohnehin das größte Problem. Der Boden ist durch chemische Reinigungsmittel kontaminiert und muss bis in eine Tiefe von achteinhalb Metern abgetragen werden. Bezahlt wird alles von der «Planbau 4», das war die Bedingung der Stadt.

Doch noch ein weiteres Problem beschäftigt die Geschäftsführer Andreas Lewandowski und Thomas Schmitt. Denn das May-Haus, das mit abgerissen wird, hat eine gemeinsame Wand mit dem Nachbarhaus der Familie Driesch. «Wir lassen die komplette Wand stehen und setzen eine neue davor», erklärt Architekt Schmitt das Vorgehen.

Doch dabei ist schon das erste Malheur passiert. Denn beim Durchtrennen der Decken, die mit der Wand verbunden sind, ist Kühlwasser in die Nachbarwohnung gesickert. «Auf einmal hatten wir hier Wasserflecken an der Decke. Die Tapeten haben sich zum Teil gelöst», sagen Ursula und Klaus Driesch. Zwar habe der Bauleiter sofort reagiert und einen Heizkörper aufgestellt. Aber das Vertrauen bei den Drieschs ist erschüttert. «Was passiert erst, wenn die Abrissarbeiten richtig beginnen», fragt Klaus Driesch. Auch mit weiteren Arbeiten an den Versorgungsleitungen hatten die Drieschs nicht gerechnet. So wurden im Keller Gas-, Wasser- und Stromleitungen verlegt.

Die Versorgungsleitungen seien allerdings Sache der Mainova, erklärt Andreas Lewandowski. So habe das Versorgungsunternehmen alte, marode Leitungen ausgewechselt. «Sie haben dabei leider einen Wasserrohrbruch verursacht, so dass die Anwohner einige Stunden ohne Wasser waren.» Es sei natürlich ärgerlich, dass so etwas passierte, sagt Andreas Lewandowski. «Wir kommen natürlich für jeden von uns verursachten Schaden auf und werden alles wieder in Ordnung bringen.»

Er sieht für die weiteren Abriss- und Neubauarbeiten jedoch keine großen Probleme. «Wir haben ein erfahrenes Unternehmen, das vorsichtig vorgeht», sagt Schmitt. So werde das May-Haus behutsam abgetragen. Die Wand zum Nachbarhaus, die nicht als Außenwand geeignet ist, werde während der Bauphase mit einer Plane abgedeckt. «Da wird kein Regenwasser durchkommen», versichert der Architekt. Anschließend werde die Wand des Neubaus davor gesetzt. Seit gestern gehört auch der in den 30er Jahren entstandene, 15 Meter hohe Schornstein der alten Wäscherei der Vergangenheit an. Er wurde mit Hilfe eines 40 Tonnen schweren Baggers wie ein Baum gefällt, erläutert Bauleiter Hartmut Tilmann. In knapp einem Jahr soll alles abgeschlossen sein. Bis dahin hofft der Bauherr auf Verständnis der Anwohner für etwaige Unannehmlichkeiten.

Mit dem Nachbarn neben der alten Wäscherei habe man sich auch noch nicht einigen können. Während sich die «Planbau 4» mit den Drieschs verständigt habe und diese ihren Widerspruch zurückgezogen hätten, stehe eine Einigung mit dem zweiten Nachbarn noch aus.

Das alte May-Haus, das eine Wohnfläche von 60 Quadratmetern besaß, sowie die Wäscherei werden durch fünf Reihenhäusern mit einer Wohnfläche von knapp 100 Quadratmetern ersetzt. Die zusätzliche Fläche werde durch einen Ausbau nach hinten heraus geschaffen. «Das Äußere wird sich an der derzeitigen Bebauung orientieren», sagt Schmitt. Da habe die Stadt konkrete Auflagen gemacht, um das Gesamtbild zu erhalten.

Die zweigeschossigen Häuser kosten zwischen 187 000 Euro, wenn der zukünftige Besitzer den Innenausbau selbst macht, und 239 000 Euro schlüsselfertig – plus des monatlichen Erbpachtzinses.




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