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17.06.2004

WICHTIG! WICHTIG! TERMINE --- TERMINE

Kurzprotokoll der Sitzung des Vereins zur Förderung der integrativen Erziehung in den nördlichen Stadtteilen am 15.06.2004 für alle, die mit der Verschlechterung der Unterrichtsbedingungen im GU nicht einverstanden sind. Bitte breit verteilen.

Kurzprotokoll der Sitzung des Vereins zur Förderung der integrativen Erziehung in den nördlichen Stadtteilen am 15.06.2004 für alle, die mit der Verschlechterung der Unterrichtsbedingungen im GU nicht einverstanden sind. Bitte breit verteilen.

Es herrschte die Einschätzung vor, dass das kleine Zugeständnis des Staatl. Schulamtes mit 20 Wochenstunden SonderschullehrerIn pro Klasse an den Grundschulen für ein Jahr nicht ausreicht, zumal große Skepsis darüber herrschte, ob diese Zusagen überhaupt eingehalten werden. Auch die Verschlechterung an den Sekundarschulen bezüglich Integration kann nicht so hingenommen werden.

(z.B. Die Römerstadtschule soll bis zum 21.06.04 ein Konzept vorlegen, was mit den überzähligen Sonderschulstunden passieren soll unter der Vorgabe, dass sie nicht im Regelunterricht und nicht zu Förderkursen eingesetzt werden. Eine GrundschullehrerIn hat 30 Wochenstd. bei voller Stelle und darf nur mit 20 Std. in einer Klasse sein. Die LehrerInnen befürchten Abordnungen an die Sonderschule) Weitere Aktivitäten und ein langer Atem erschienen allen Anwesenden notwendig.

Das Aktionsgremium der Römerstadtschule stellte eine geplante Elternaktion am 21.06.04 vor, die beinhaltet, dass ein Brief an das Kultusministerium und das staatliche Schulamt in Frankfurt (Anlage 1 Adressen) per Post, per E-Mail und/oder per Fax geschickt wird mit der Bitte, dass sich möglichst viele Schulen beteiligen, Die Hoffnung ist, dass sich so viele Eltern/LehrerInnen und SchülerInnen beteiligen und die Ämter Probleme mit der Bearbeitung bekommen (siehe Anhang 2). Die Bitte an alle Schulen mit GU, entsprechende Aktionen am selben Tag auch zu planen.

Am 22.06.04 ist auf dem Hessentag in Heppenheim um 11 Uhr eine Podiumsdiskussion mit Vertreter aller Parteien zum Thema „Menschen mit Behinderung“ zu der die LAG Hessen „Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen“ einlädt (Anlage 3). In anbetracht der Kürze der Zeit wurde allen Schulen empfohlen, die Wandertag oder Wanderwoche haben, die sie in Frankfurt verbringen, mit den Plakaten von der Demo und mit Fragen zum GU dort teilzunehmen und auf das Problem aufmerksam zu machen. Frau Burgwinkel von der LAG „Gemeinsam lernen-gemeinsam Leben“ wird ebenfalls angefragt, dort die Interessen des GU zu vertreten.

Am 29.06.04 ist auf Beschluss des Stadtschulelternbeirates, des Stadtschülerrates und des Gesamtpersonalrates der LehrerInnen ein Tag an allen Schulen mit dem Thema „Zeugnis 2003/2004 für die hessische Bildungspolitik“ geplant.
An allen Frankfurter Schulen sollen Plakate und Transparente am Schulzaun die konkreten Mängel an der Schule auflisten und dem Kultusministerium die passenden Noten geben!

Das Treffen der LehrerInnen aller Frankfurter Schulen mit gemeinsamem Unterricht am 05.07.04 wird für den 13.07.04 eine gemeinsame Aktion an allen Schulen mit GU mit dem Arbeitstitel „Kurz vor 12 Uhr“ beschließen, die pressewirksam durchgeführt werden soll. Die integrativen Kindergärten werden informiert und um Unterstützung gebeten.

Am 07.09.04 ist das nächste Treffen des Aktionskreises des Vereins zur Förderung der integrativen Erziehung, um weitere Aktionen bzw. ihre Umsetzung zu planen und möglichst schnell auf die in den Sommerferien zu erwartenden Tiefschläge des Staatlichen Schulamtes zu reagieren.
Am 21.09.04 ist das erste Vorbereitungstreffen zu einer geplanten Kinderanhörung im Stadtteil Nordweststadt, die der PSACK (Stadtteilarbeitskreis NWS) beantragt hat. Auch das ist eine Gelegenheit, das Thema Integration einzubringen. Es wäre wünschenswert, wenn VertreterInnen der Schulen, Träger von Kinder- und Jugendeinrichtungen Ideen miteinbringen.

Am 04.10.04 ist im Kindergarten Cantate Domino eine Podiumsdiskussion zum Thema Integration geplant. Näheres wird nach den Sommerferien bekannt gegeben.

Im Winter 04/05 ist eine weitere Podiumsdiskussion zur Integration im Nordwestzentrum geplant. Das genaue Thema und der Termin werden noch bekannt gegeben.

Die Kinderanhörung findet wahrscheinlich am 03.03.05 statt, organisiert durch den Ortsbeirat und das Kinderbüro, in der Kinder und Jugendliche ihre Stadtteilprobleme mit kreativen Mitteln vortragen können, die von LehrerInnen, ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen von Kinder- und Jugendeinrichtungen vorbereitet werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen Andrea Schumann



Anlage 1

ADRESSEN
Für die Briefaktion am 21.06.04
1. Hessisches Kultusministerium
Luisenplatz 10
65185 Wiesbaden
Fax: 0611/368 2096
E-mail: poststelle@hkm.hessen.de
2. Staatliches Schulamt
Stuttgarter Str. 18-24
60329 Frankfurt
Fax: 38989/188
E-Mail: poststelle@f.ssa.hessen.de
r.eifert@f.ssa.hessen.de
i.jakober@f.ssa.hessen.de
k.doerfel@f.ssa.hessen.de
Internetadressen zur Information und Vernetzung www.gemeinsamleben-hessen.de
gllaghessen@t-online.de
Frau Burgwinkel
www.stadtelternbeirat-frankfurt.de

Anlage 2
Vorlage für einen Brief
(Verbesserungen und Änderungen sind erwünscht)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten nicht, dass Sonderpädagogenstellen für den GU in Frankfurt gestrichen werden und fordern den Erhalt des derzeitigen Zustandes – Doppelbesetzung bei voller Stundenzahl – zu erhalten und den weiteren Ausbau der Integration an allen Grund- und Sekundarschulen.

Der Gemeinsame Unterricht kommt allen Kindern zu Gute. Er gehört zur Pflicht und nicht zur Kür.
Die Kinder lernen von und miteinander. Kinder mit Behinderung, Kinder ohne Behinderung, Kinder mit Hochbegabung, ausländische Kinder. Hier findet individuelle Förderung statt.

Im GU wird soziales Verhalten und Toleranz zur Selbstverständlichkeit. Es werden Werte vermittelt, die nur im Umgang mit Verschiedenartigkeit erzielt werden können.

Pisa hat diese Art des Lernens als die erfolgreichste Methode wissenschaftlich belegt. In die Bildung und Zukunft unserer Kinder muß investiert werden. Das ist unser einziges Potential im Zuge der Globalisierung. Sie sparen an der Bildung unserer Kinder. Wollen sie das Gegenteil erreichen?

Mit 20 Wochenstunden Sonderschulzuweisung pro Klasse können die SchülerInnen spätestens ab der 3. Klasse nicht mehr doppelt besetzt unterrichtet werden. Die individuelle Förderung der Behinderten und hier vor allem der Schwer-mehrfachbehinderten ebenso wie die individuelle Förderung der Regelkinder ist durch die geplante Kürzung nicht mehr möglich.

Sollen die behinderten Kinder nicht mehr in diese Gesellschaft integriert werden. Planen Sie die erneute Selektion bzw. Seperation?

Wir fordern umgehend die Einstellung der Kürzungsmaßnahmen und eine Ausweitung des Angebotes, sodass alle behinderten Kinder, deren Eltern das wollen, integrativ erzogen werden können.

Hochachtungsvoll

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