22.04.2018
Hochzeitlicher Autokorso mit Polizeieinsatz
Ein Autokorso anlässlich einer Hochzeit...
mehr
18.04.2018
Eine grüne Oase – mit auffällig viel Müll
Einst war die Nordweststadt als Trabantenstadt...
mehr
12.04.2018
Neuanfang mit Tradition
Der Jugendclub Praunheim wird 40 Jahre alt....
mehr
06.03.2018
Gespräche mit warmen essen im Obdachlosen Café
Vor ca. 35 Jahren eröffnete das Obdachlosen...
mehr
21.02.2018
Baumfällarbeiten in der Nordweststadt
In der Grünverbindung zwischen der Bernadottestraße...
mehr
18.02.2018
Künstler laden zum Mitmachen ein
In den ehemaligen Praunheimer Werkstätten...
mehr
26.01.2018
Nordwestzentrum soll Begegnungsort für Senioren werden
Das Nordwestzentrum ist bereits heute ein...
mehr
26.01.2018
Polizei eröffnet zweitgrößtes Revier
Von einem „Freudentag“ sprach Polizeipräsident...
mehr
24.01.2018
Die Netzwerkerin der Nordweststadt
Quartiersmanagerin Janina Korb bleibt im...
mehr
17.01.2018
Sportlern vergeht die Lust am Schwimmen in der Titus-Therme
Die TG Römerstadt hat ihre Kooperation mit...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Ohne Worte!

mehr

Wussten Sie eigentlich?

mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

Endlich! Wurde auch Zeit!

mehr

 









07.03.2006

Parken in Praunheim: Stadt gibt nach

Das Ordnungsamt ist einsichtig, im dritten Bauabschnitt der Siedlung Praunheim darf wieder im rechten Winkel geparkt werden. Das wurde jetzt nach einer Testphase entschieden.

Von Silke Offergeld

Parken in Frankfurt ist immer eine brisante Angelegenheit – das war auch im dritten Bauabschnitt der Siedlung im vergangenen Herbst ein emotionales Thema. Entschieden hatten sich die Anwohner dagegen gewehrt, dass sie nach den neuen Parkflächenmarkierungen am Muthesiusweg, Theodor-Fischer-Weg, Heinrich-Tessenow-Weg, am Camillo-Sitte-Weg und am Messelweg nun schräg zur Fahrbahn parken sollten, anstatt wie bisher im rechten Winkel.

Rund 40 Parkplätze, so argumentierten die Praunheimer, gingen auf diese Weise verloren. Die Straßenverkehrsbehörde erklärte sich daraufhin zu einem Kompromiss bereit: Im Muthesiusweg wurden die Markierungen wieder überklebt, um dort zu beobachten, ob das rechtwinklige Parken tatsächlich zu Problemen führt.

«Wir werden dem Wunsch der Anwohner entsprechen. So klappt es tatsächlich besser», verkündet nun Thomas Reineker, Sachgebietsleiter der Behörde, das Ergebnis der nun abgelaufenen Testphase. Sobald mildere Temperaturen es zulassen, sollen die Markierungen endgültig entfernt werden.

Die Parksituation im Viertel habe sich unterdessen auch so entspannt, berichtet Lothar Weidmann, Vorsitzender des Siedlervereins Praunheim. Noch im November hatte sich rund ein Dutzend Anwohner zum Ortstermin mit dem Ordnungs- und Straßenbauamt eingefunden, um ihre Interessen deutlich zu machen. Ein Nachbar machte sich gar die Mühe, die Auswirkungen von schräg angeordneten Parkplätzen für die gesamte Anlage durchzurechnen – für zwei verschiedene Winkel. Nachdem zweieinhalb Jahre lang Strom-, Wasser-, Gas- und Entwässerungsleitungen im dritten Bauabschnitt der Ernst-May-Siedlung, die Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gebaut wurde, erneuert worden waren, lagen die Nerven der Anwohner blank.

Ein weiterer Stein des Anstoßes waren die Parkplätze, die sich einige Hauseigentümer im Zuge der Straßenbaumaßnahmen in ihren Vorgärten eingerichtet hatten: Auch dadurch war öffentlicher Parkraum vernichtet worden, zudem gingen der ohnehin schon dicht bebauten Siedlung auf diese Weise noch mehr Grünflächen verloren. Dies ist nach der Vorgartensatzung der Stadt nicht zulässig. Die illegalen Privatparkplätze mussten bereits im vergangenen Jahr auf Weisung der Bauaufsicht wieder begrünt werden. Die Betroffenen hätten zwar im Siedlerverein protestiert, so Weidmann, seien aber mehrheitlich überstimmt worden.

Mittlerweile habe sich die Situation in der Siedlung Praunheim beruhigt. «Die Wogen haben sich geglättet», meint Weidmann. Über die Parksituation hat sich bei ihm niemand mehr beschwert – und das, obwohl ein Großteil der ohnehin nur rund 40 Meter breiten «Versuchsfläche» im Muthesiusweg, auf der wieder rechtwinklig geparkt werden durfte, die meiste Zeit durch einen Bauwagen blockiert gewesen sei.




zurück








Unsere Werbepartner:
Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES

 





 

© 2004 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum