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28.09.2006

Interview mit Herrn Brettschneider (Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule)

über das knapp ausreichende Ergebnis der Schulabschlusses der GSS 2006. (Siehe auch „Ulrich Caspar MdL: Ergebnisse der Schulabschlüsse liegen vor“ vom 20.09.2006)

Am Dienstag, dem 26.09.2006, führten wir ein Interview, welches sich sehr umfangreich und interessant gestaltete. Nach ca. 1 Std. 30 min. fanden wir ein Ende und ich musste feststellen, dass es nicht nach dem Schema „Frage - Antwort“ hier hinterlegt werden sollte. So wählte ich die Form der faktischen Aufzählung.

Zunächst sei festzustellen, dass es mehrere Gründe für das Ergebnis gibt. Der erstgenannte lautet:

> „dass Herr Brettschneider (seit ca. 2 Jahren Schulleiter der GSS) vom Städtischen als auch Staatlichen Schulamt keine ausreichende Unterstützung erhalte, wobei er der Annahme war, dass er diese erhalten würde. So ist zum Beispiel die Versorgung mit qualifizierten Lehrkräften (auch bundesweit) nicht mehr gegeben. Oder Verbesserungen der Räumlichkeiten werden mangels der öffentlichen Gelder abgeblockt.“

Weiter Fakten:

> „dass er mit Schülern aus den Grundschulen oder Schülern aus umliegenden weiterführenden Schulen sich konfrontiert sieht, welche die Voraussetzung für einen positiven weiteren schulischen Verlauf in der GSS nicht mitbringen.“

> „dass viele Eltern so gut wie überhaupt kein Interesse für diese Schule haben und teilweise ihre Pflichten im familiären Bereich nicht mehr erfüllen können oder wollen. Dies beschränke sich nicht nur auf Migranten sondern geht durch die gesamte Gesellschaft. Indikator hierfür sei der mangelnde oder gänzlich fehlende Respekt von Schülern gegenüber den Lehrkräften und auch Klassenkameraden/innen.“

> „daraus resultiert auch, dass in manchen Klassen der so wichtige Klassenverband abhanden gekommen ist. Wobei zu betonen sei, dass auch förderliche Maßnahmen wie Klassenfahrten als Unterrichteinheit zu betrachten sind und nicht ausschließlich als Ferienfahrt. Hier gibt es allerdings Probleme mit Schülern, die aus welchen Gründen auch immer keine elterliche Erlaubnis erhalten.“

> „dass die mediale Umwelt mit ihren Möglichkeiten Schüler/innen in ihren Bann zieht, Ihren Pflichten (Hausaufgaben etc.) entzieht. Wobei hier die Schulen gefordert sind den Unterricht interessanter zu gestalten, was aber letztendlich ob der Lehrplanvorgaben des Kultusministeriums (diese haben wahrscheinlich den Stand eines Lehrplans von ca.1960) fast unmöglich ist und nur durch Eigeninitiative teilweise aufgefangen werden kann. Aber auch Eltern müssen Ihrer Aufsichtspflicht nachkommen.“

Auf meine Frage wie er diese Situation ändern könne, antwortete Herr Brettschneider:

> „dass er durch diverse Seminar und Schulungsangebote seinem Lehrerkollegium es ermöglichen möchte, den Unterricht zeitgemäßer zu gestalten.“

> „dass die Zeugnisse der kommenden Schüler genauer geprüft werden und er einen Aufnahmetest anstreben möchte, damit festgestellt werden kann, ob die Voraussetzungen geben sind, um auf der GSS bestehen zu können.“

> „dass er sich intensiver um die Teilnahme der Eltern in allen Belangen die Schule betreffend bemühen möchte.“

> „dass er all seine Möglichkeiten einbringen möchte, um die GSS in eine Oase des Lernens gestalten zu können.“

Mein Fazit:

Das eine oder andere auf der Geschwister Scholl Schule lief in der Vergangenheit schief.

Aber hier ist nicht die Schule allein verantwortlich und in der Lage diese missliche Situation zu beseitigen.
Sondern hier sollte sich mal die Mitverursacher, die verantwortlichen Ämtern und Behörden, an die Nase fassen und nicht immer nur eine neue Deutsche Rechtsschreibreform finanzieren.
Diese Ämter und Behörden sind es, die es den Schulen ermöglichen sollten, einen zeitgemäßen Unterricht und auch die Garantie, einen solchen abhalten zu können, zu gewährleisten. So sollten nun endlich die verantwortlichen Personen dieser Ämter und Behörden aus Ihren nunmehr Jahre anhaltenden Sommerferien zurück an ihre Plätze kehren und ihre Hausaufgaben machen.

Das Endergebnis von deren jahrelanger Gleichgültigkeit könnte sonst lauten: „Stellt euch mal vor. Am Montag ist Schule aber keiner geht hin, weil geeignete Lehrkräfte nicht eingestellt werden, sondern die Mutter vom Klaus heute Mathe unterrichten will, und der russische Sportstudent gibt heute eine Stunde Englischunterricht.“

Das zum Thema Unterrichtsgarantie plus !?!

Hans Ullrich Repp
-heddernheim.de-




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