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17.10.2006

Grüne lehnen Pläne für Umfahrung ab

Die Diskussion um die Ortsumfahrung Praunheim wird um eine weiteres Kapitel ergänzt.

Diesmal sind es die Grünen im Ortsbezirk 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt), die die bisherige Beschlusslage wieder zu Fall bringen wollen.

Vor allem wollen sie die Zustimmung ihres Stadtteilparlaments zurücknehmen, das dem Bauvorhaben im Juni 2005 seinen Segen gegeben hatte. Allerdings nur unter Bedingungen. Die wichtigste Forderung war damals, dass die Ortsumfahrung über den Praunheimer Weg hinaus bis zum Nordwestzentrum gebaut werde. Andernfalls, so die Befürchtung aus den Nachstadtteilen Praunheims, werde die Last des Autoverkehrs nur von Praunheim in die Nordweststadt verlagert.

Diese Anregung hat der Magistrat auch aufgenommen. Doch, so wird aus dem neuesten Bericht (FNP berichtete) deutlich, ganz ohne Anbindung an den Praunheimer Weg ist die Umfahrung für die Stadtplaner nicht denkbar. Auch, wenn sie weiterführt.

Genau da wollen die Grünen ihr Veto einlegen. Würden die Pläne so wie im jüngsten Bericht beschrieben umgesetzt, würde zusätzlicher Verkehr auf den Praunheimer Weg geleitet, so die Einschätzung der Grünen. Zudem würde die Praunheimer Umfahrung zumindest in der ersten Ausbaustufe auf dem Praunheimer Weg enden. „Wir Grünen halten die vom Magistrat festgelegten Punkte für falsch, da zusätzlicher Verkehr in die Nordweststadt verlagert würde und damit ein Problem zwar gelöst, aber ein neues Problem geschaffen würde“, sagte Marc Kückmann, Mitglied der Grünen-Fraktion im Ortsbeirat 8.

Um dies zu verhindern, hat Kückmann für die nächste Sitzung des Stadtteilparlaments am 2. November einen Antrag verfasst. Sein Vorschlag: Der Ortsbeirat 8 lehnt den jüngsten Magistratbericht ab und zieht auch seine Zustimmung zur Umfahrung aus dem vergangenen Jahr zurück.

Dann, so der Antragstext weiter, müsste der Magistrat eine neue Machbarkeitsprüfung in Auftrag geben. Und dabei einiges beachten: Denn nach Ansicht der Grünen dürfe die Umfahrung des alten Praunheimer Kerns keinerlei Anbindung an den Praunheimer Weg haben. Denn dort gäbe es immerhin drei Schulen, der Praunheimer Weg sei ein viel frequentierte Schulweg, heißt es im Antragsentwurf der Grünen. Jeder zusätzliche Autoverkehr bedeute für die Schüler eine zusätzliche Gefahrenquelle. Zudem läge dort, wo nach den bisherigen Plänen die Umfahrung auf den Praunheimer Weg treffen soll, eine Altenwohnanlage.

Ebenfalls Tabu für den Verlauf der neuen Straße sollten zudem die Grünflächen zwischen der Europaschule und dem Schwarzen Platz am Niederurseler Steg sein, so die Vorstellung der Grünen-Fraktion. Bisher prüft der Magistrat, ob es möglich ist, das Gelände der Europaschule zu unterfahren.

Die Grünflächen zwischen Europaschule und Schwarzem Platz würden von den Anwohnern der Nordweststadt als Naherholungsfläche und Spielfläche genutzt, so Antragsteller Kückmann. Deshalb seien sie für die Wohnqualität im Viertel unentbehrlich. Schon eine Einschränkung dieser Flächen würde zu einer Abwertung der anliegenden Wohnbebauung führen, begründet Kückmann seine Forderung.

„Dagegen“ sagen die Grünen auch zu dem Plan des Magistrats, dass die Umfahrung schließlich an den Ollenhauer Ring und die Dillenburger Straße münden soll. „Die Verlagerung von zusätzlichem Verkehr in die Nordweststadt und auf die Dillenburger Straße wird abgelehnt“, schreibt Kückmann in dem Antrag, über den die übrigen Fraktionen Anfang November befinden werden. (ing)




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