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23.03.2007

Krankenhaus Nordwest baut Parkhaus

„Wir sind froh, dass die zuständige Planungsbehörde bereits grundsätzlich eine Befürwortung der dringend notwendigen Baumaßnahmen signalisiert hat“,

sagt Joachim Kiefer, Geschäftsführer des Krankenhauses Nordwest, zum geplanten Bau des neuen Parkhauses auf dem Klinikgelände. „Das Genehmigungsverfahren läuft. Wir rechnen damit, dass wir in Kürze mit der Umsetzung des Projekts beginnen können.“

Das Parkhaus, das mit 380 Stellplätzen auf dem Klinik-Gelände in der Steinbacher Hohl entstehen soll, wird nach Einschätzung Kiefers „einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsentflechtung im Stadtteil leisten“. Die Investition von rund 1,8 Millionen Euro sei daher als wichtige Infrastrukturmaßnahme zu werten. „Wir sind uns mit den politischen Entscheidungsträgern im Ortsbeirat einig, dass die Verkehrssituation untragbar ist“, sagt Kiefer. Bereits seit Jahren wird die Parkplatznot sowohl von Anwohnern als auch Patienten, Besuchern und Mitarbeitern der Klinik bemängelt. Besonders betroffen sind Steinbacher Hohl, Oberhöchstädter Weg, Heerstraße und Haingrabenstraße. Bereits 2005 hatte sich die Klinikleitung mit dem Ortsbeirat über die ersten Planungen zur Neuordnung des Parkraums durch ein Parkhaus auf dem Klinikgelände verständigt. „Da diese Überlegungen beim Ortsbeirat auf Interesse gestoßen sind, haben wir unsere Planungen konkretisiert. Nach Erteilung der Genehmigung können wir nun sofort mit der Baumaßnahme beginnen“, so Kiefer weiter. Ortsvorsteher Christian Wernet (CDU) bestätigt die Angaben Kiefers. „Wir sind alle im Ortsbeirat große Befürworter eines Parkhauses.“ Zwar wäre es besser gewesen, dieses möglichst weit vorn an der Steinbacher Hohl zu legen, „aber dort ist kein Platz“. Anwohner hatten in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates 7 Befürchtungen geäußert, dass durch das Parkhaus der Verkehr durch die Steinbacher Hohl weiter zunehmen wird.

Dass eine Entflechtung der Verkehrssituation dringend geboten ist, wird auch durch eine Parkraumanalyse eines Darmstädter Planungsbüros bestätigt. Danach sind die öffentlichen Stellflächen in der Umgebung der Klinik in Spitzenzeiten zu nahezu 90 Prozent ausgelastet. Auf dem Klinikgelände selbst, das rund 473 Stellplätze bietet, liegt die Auslastung gar bei über 100 Prozent. „Im Rahmen der laufenden Neubaumaßnahmen im Krankenhaus Nordwest werden auf dem Klinikgelände weitere 65 Stellplätze wegfallen, da wir diese Flächen bei der Ausweitung des medizinischen Leistungsangebots anders nutzen müssen. Dadurch wird sich die Parksituation weiter verschärfen“, sagt Kiefer. Die akute Parkraumnot führt schon jetzt im gesamten Gebiet um das Krankenhaus zu teils chaotischen Verkehrsverhältnissen: „Der intensive Parkplatzsuchverkehr stellt eine große Belastung für die Anwohner dar. Teilweise werden Fahrzeuge in der zweiten Reihe abgestellt, so dass der Verkehrsfluss zusätzlich behindert und die freie Zufahrt der Anwohner zu ihren Grundstücken massiv eingeschränkt wird.“

Neben den Behinderungen des Regelverkehrs ist die aktuelle Parksituation vor allem aber auch für die Krankenfahrten und Notfalltransporte zur Klinik problematisch: „Wenn falsch geparkte Fahrzeuge auf den direkten Zufahrtswegen zur Klinik erst abgeschleppt werden müssen, damit Krankentransporte passieren können, führt dies unter Umständen zu einer akuten Gesundheitsgefährdung von Patienten. Außerdem seien viele Patienten, die zum Beispiel zur Chemotherapie kommen müssen, auf eine direkte Zufahrt zur Klinik angewiesen, da sie zu schwach sind, weitere Strecken zu Fuß zurückzulegen.“ Zusätzlich zum Parkhaus werde zudem ein Parkleitsystem installiert, das den Verkehrsstrom zu den freien Parkkapazitäten auf den verschiedenen Flächen lenkt. Damit, so Kiefer, lassen sich der Parkplatzsuchverkehr und die Parksituation auf den öffentlichen Stellflächen laut Gutachten entzerren und die Belastungen für Anwohner, Mitarbeiter und Klinikbesucher deutlich reduzieren.

Zusätzlich lege die Klinikleitung großen Wert darauf, die Mieter der klinikeigenen Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe des Parkhauses in die Planungen mit einzubeziehen. „Natürlich müssen für die wegfallende Freifläche Ersatzangebote beispielsweise für Kinderspielflächen oder Begrünung gemacht werden.“ Diese seien in der Planung vorgesehen. (sö)




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