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11.04.2007

Künstlerisch von Fernost nach Europa

Normalerweise steht hier japanische Kunst im Zentrum, doch in den kommenden Wochen öffnet sich die auf fernöstliche Tuschezeichnungen spezialisierte Galerie Knoetzmann in Praunheim der europäischen Malerei.

Genauer gesagt aus Frankfurt, denn aus unserer Stadt stammen die beiden Künstler Magdalena Ising und Karlhorst Stribrny. Frau Ising malt seit 15 Jahren. In dieser Zeit hat sie sich vor allem auf die abstrakte Malerei verlegt: „Ich benutze die Realität höchstens als eine Vorlage, die ich dann verfremde.“ So entstehen in ihren Werken abstrakte Skizzen von Gegenständen, die höchsten eine Ahnung auf ihren Ursprung zulassen. „Diese Fantasien sollen vor allem die Innerlichkeit des Künstlers ausdrücken, nicht so sehr das, was er gesehen hat.“ Teilweise stammten die Malereien auch vollständig aus ihrer Fantasie: „Das Spiel mit Farben und Formen ist es, was mich reizt.“

Seit zehn Jahren stellt die hauptberufliche Sekretärin regelmäßig im Raum Frankfurt aus. „Irgendwann kann man bei der Malerei nicht mehr zurück. Ab einem bestimmten Punkt muss man einfach das Publikum suchen und sich der Kritik stellen.“ Die bei der Vernissage durchaus positiv ausfiel. „Wir sind froh, zwei so ausgezeichnete Künstler bei uns zu Gast zu haben“, sagte Galeristin Renalisa Bergmann, die mit ihrem Mann Carsten-Ingo Knoetzmann das Haus im vergangenen Jahr eröffnete. „Die Lage ist zwar nicht optimal, aber dafür werden wir uns hier einen Namen erarbeiten, so dass die Besucher ganz bewusst zu uns kommen“, ist Knoetzmann überzeugt. Neben dem Schwerpunkt in der japanischen Kunst sei es wichtig, den Ausstellungsort weiter zu öffnen. „Sonst werden wir mit der Zeit blind für Japan.“

Die Tuschezeichnungen sind dennoch präsent: In einem leicht abgetrennten Raum am Ende der Galerie liegt das eigentliche Herz der Ausstellung. „In Zukunft wollen wir weitere Veranstaltungen rund um Japan anbieten.“ So ist in den kommenden Monaten sogar eine Verkostung von Sake, dem japanischen Reisschnaps, geplant. „Auch den japanischen Alltag dürfen wir nicht vergessen, denn diesen wollen wir unseren Besuchern näherbringen.“

Die durften sich zunächst neben den abstrakten Malereien von Frau Ising an den neorealistischen Werken von Karlhorst Stribrny erfreuen. „Meine Kunst ist eher gegenständlich: Stillleben, Porträts. Aber immer sind die Bilder ein wenig ambivalent.“ So erzählen sie für manche Betrachter eine durchaus sozialkritische Geschichte. Wie das zu einer Grimasse verzerrte Porträt des Fußballstars Miroslav Klose: „Es ist eben der überzeichnete Ausdruck der Siegerpose einer Kampfsportart. Einer Siegerpose, die viele Niederlagen notwendig hatte.“

Ebenso kritisch kommt das Bild eines Junkers ohne Pferd daher. „Die Vorlage stammte aus einer Zeitschrift für Pferdezüchter. Ein Mann auf einem Pferd vor einer Burg.“ Nur dass Stribrny, seines Zeichens Historiker und Kunstmaler, dem Reiter sein Pferd weggenommen und stattdessen in einer absurden Pose mit drei roten Luftballons ausgestattet hat. „Die Bilder haben tatsächlich auf der einen Seite etwas von einem Comic – auf der anderen Seite sollen sie ein wenig nachdenklich machen.“

Zu sehen sind die Bilder der beiden Künstler bis Samstag, 19. Mai. (bkl)

Geöffnet ist die Galerie, Alt-Praunheim 57, dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 14 Uhr.




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