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12.04.2007

Die Angst vor nassen Füßen

Praunheimer fürchten Anstieg des Grundwasserspiegels wegen stillgelegtem Pumpwerk

Mitte Januar hat die Hessenwasser GmbH das Wasserwerk Praunheim 3 abgeschaltet. Anwohner fürchten nun, dass künftig der Grundwasserspiegel steigt und die Keller im Wohngebiet An den Pflanzländern unter Wasser setzt.

Auf Anregung der SPD-Fraktion hatte der Ortsbeirat 7 (Rödelheim, Praunheim, Hausen, Westhausen, Industriehof) in seiner jüngsten Sitzung bereits auf die Probleme hingewiesen. Schon in den Jahren 2001 und 2003 hatte das Gremium auf den Zusammenhang zwischen dem Grundwasserspiegel in den Wohngebieten entlang der Praunheimer Landstraße und dem Betrieb des Pumpwerks aufmerksam gemacht. Die Hessenwasser GmbH verneint dagegen ein Zusammenspiel der beiden Faktoren. Ein Gutachten aus dem Jahr 2000 belege, dass dort keinerlei Zusammenhänge bestehen würden. „Das bestätigen auch unsere eigenen Daten“, sagt Hessenwasser-Sprecher Hubert Schreiber. Vielmehr deute sich an, dass es zu nassen Kellern komme, wenn die Nidda Hochwasser führe. „Steigt dort der Pegel, steigt auch der Grundwasserspiegel.“

Holger Krier von der Stadtentwässerung beurteilt die Situation dagegen etwas differenzierter. In der Nähe eines Pumpwerkes senke sich der Grundwasserspiegel kreisförmig. Wie es sich auswirke, wenn dann die Pumpstation abgeschaltet werde, könne er allerdings nicht sagen. „Darüber liegen uns keine Vergleichswerte vor“, sagt Krier. Zum Thema Hochwasser erinnert der Mann von der Stadtentwässerung daran, dass dann das Wasser in die Niddaauen abfließe und dort ins Grundwasser versickere, was einen höheren Grundwasserspiegel bewirke. „Das kommt jedoch höchstens 14 Tage im Jahr vor.“

Auch das Stadtteilparlament hat weiterhin Bedenken. Vor allem wolle man wissen, ob die vorliegenden Untersuchungen berücksichtigen, dass die Wehre in der Nidda umgebaut werden sollen. Vor allem wollen die Stadtteilpolitiker geklärt haben, wer für langfristige Folgen hafte, wenn der Grundwasserspiegel ansteige.

Die Hessenwasser GmbH sieht sich gut gerüstet. Sie habe die Genehmigungen bei den zuständigen Behörden wie Regierungspräsidium, Gesundheitsamt oder Untere Wasserbehörde zur Rücknahme der Praunheimer Pumpstation eingeholt. Die Stilllegung geschehe im Rahmen des Gesamtkonzeptes der Wasserversorgung. Die Hessenwasser, 2001 aus einem Zusammenschluss von Mainova, HEAG Südhessische Energie AG, Riedwerke Groß-Gerau und ESWE Versorgungs AG entstanden, ist fürs gesamte Rhein-Main-Gebiet sowie den südhessischen Raum als Wasserversorger tätig. „Wir haben hier ein Sammelsurium von 39 Anlagen.“ Nun sei das Unternehmen dabei, nach betriebswirtschaftlichen und qualitativen Gesichtspunkten einzelne Anlagen abzuschalten. Dazu gehöre die Station Praunheim 3. Die ging in der jetzigen Form in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ans Netz, als viele Pumpwerke im Stadtgebiet entstanden, um den gestiegenen Wasserbedarf abzudecken. „In Praunheim standen wir vor der Wahl, das Wasserwerk technisch zu überholen oder abzuschalten.“ Nur die letztere Möglichkeit sei hier sinnvoll gewesen.

Die Hessenwasser produziert 100 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr für zwei Millionen Kunden. Das Unternehmen ist der siebtgrößte Anbieter in Deutschland. Anteileigner sind die Städte Frankfurt, Wiesbaden, Mainz sowie der Kreis Groß-Gerau und weitere 14 Städte und Gemeinden. (sö)




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