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02.07.2007

Werkstätten suchen anderen Standort

Immerhin hat es der „Buddha“ von Birgit Ziegert bis aufs Titelblatt des Kalenders der Praunheimer Werkstätten gebracht.

Ob darin wirklich ein Erleuchteter zu sehen ist, weiß vermutlich nur die Künstlerin selbst. Während viele Besucher des Sommerfests ihr Werk auf dem aktuellen Kalender bewunderten, fragten die ersten Kunstfreunde bereits nach dem neuen. Was auch einmal mehr zeigte, dass die Arbeit von und für Behinderte in der Institution Anerkennung in der Außenwelt findet.

Ein Thema war aber auch, dass sich die Werkstatt im vergangenen Jahr endgültig zum Verkauf des Hauses in Alt-Praunheim entschließen musste und nun nach einem neuen Standort sucht. „Ein Angebot in der Heerstraße konnten wir leider nicht weiter verfolgen. Doch die hiesigen technischen Einrichtungen aus den 60er Jahren auf einen zeitgemäßen behindertengerechten Standard zu bringen, wäre viel teurer und arbeitsintensiver“, sagte der pädagogische Leiter der Werkstatt Praunheim, Rolf Föller. Also bleibt die weitere intensive Suche und die Hoffnung auf eine neue Alternative.

Rund 2000 Besucher kamen zum Sommerfest. Die Betreuer sorgten für die Bewirtung mit Essen und Trinken, die Band Full Stopp spielte poppige Oldies. Und so manch einer bestaunte das vielfältige Angebot an Kinderspielzeug und Brettspielen, das in immer neuen Varianten in Form und Farbe angeboten wird.

„Natürlich müssen Schreinermeister und Betreuer dabei berücksichtigen, dass die Maschinen entsprechend behindertengerecht umgerüstet werden können“, erklärte Föller. Außerhalb des Hauses sei die Vermarktung noch immer schwierig, über Fachmessen in Frankfurt könnten aber neue Kunden erschlossen werden. Leichter tut sich die Werkstatt auf anderen Arbeitsfeldern wie der Datenarchivierung und Gartenarbeit. Hier könnten zuweilen annehmbare Gewinne eingefahren werden, um die weniger ertragreichen Zweige zu stützen.

„Jeder unserer Behinderter soll seine Chance bekommen, zu arbeiten und sich dabei auch etwas zu entfalten“, betonte Föller. Dabei entwickelten sich durchaus kleine individuelle Erfolgsgeschichten. So auch die von Renate Frisch, die seit über 40 Jahren in der Vormontage von Elektroteilen arbeitet und kürzlich auch ihre künstlerische Ader entdeckte. „Das half mir, den Schmerz über meinen verstorbenen Mann zu verarbeiten“, sagt sie. Sofern Renate Frisch nicht montiert, malt sie meist Landschaften in verschiedener Form. Bis in den Kunstkalender hat sie es mit ihren Bildern zwar noch nicht geschafft. Aber die Chancen stehen gut: Denn mit über 600 verkauften Exemplaren entwickelt sich auch der Kalender zum Selbstläufer, der Nachfolger für kommendes Jahr ist in Arbeit.

Träger der Werkstätten in Praunheim, Höchst und Fechenheim mit insgesamt 740 Beschäftigungsplätzen sind die Praunheimer Werkstätten, die ihrerseits Zuschüsse vom Landeswohlfahrtsverband Hessen erhalten. Doch diese Gelder gehen immer mehr zurück, ebenso die Zahl der für die Betreuung einsetzbaren Zivildienstleistenden. (got)




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