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20.12.2007

FES braucht Platz für kleinen Müll

Auch nach erneuter Prüfung haben Stadtverwaltung und die Frankfurter Entsorgungs GmbH (FES) in den nordwestlichen Stadtteilen keine geeigneten Standort gefunden, um den „Kofferraum-Service“ anbieten zu können.

Schon länger fordern Bewohner und Ortsbeiräte, dass es auch in den nördlichen Stadtteilen eine nahe gelegene Anlaufstelle geben müsse, um kleinere Mengen Abfälle loswerden zu können.

Die FES sei bemüht, diesem Wunsch nachzukommen, doch mangele es an einem Standort, teilt das Unternehmen mit. Der „Schwarze Platz“ am Nordwestzentrum, den bisher alle favorisiert haben, kommt nicht in Frage – soll dort doch die Ortsumfahrung Praunheim verlaufen.

Nun prüft die FES, ob sie ins Gewerbegebiet Am Martinszehnten oder nach Berkersheim ziehen kann. Doch beide Standorte können nach Angaben von FES-Sprecher Michael Werner nicht hundertprozentig überzeugen. So müsste das Entsorgungsunternehmen am Martinszehnten ein Grundstück kaufen. Immerhin 1000 Quadratmeter würden gebraucht, um all die Container für Sperrmüll, Elektrogeräte, Papier, Verpackungen, Grünschnitt und Schrott unterzubringen.

In Berkersheim ist die FES wiederum mit der verkehrlichen Erschließung nicht zufrieden. Deshalb werde sich das städtische Unternehmen noch einmal mit dem Liegenschaftsamt beraten, möglicherweise könne das Amt noch alternative Grundstücke benennen. Bis dahin können die Frankfurter ihren Abfall auf den FES-Betriebshöfen in der Weidenbornstraße in Bornheim, der Breuerwiesenstraße in Höchst und der Seehofstraße in Sachsenhausen abgegeben. (fnp)




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