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28.01.2008

CDU verliert drei Wahlkreise

SPD wird stärkste Partei, Verluste für Grüne, Liberale legen zu

Die SPD ist bei der gestrigen Landtagswahl in Frankfurt mit 33,5 Prozent knapp stärkste Partei vor der CDU (33,2 Prozent) geworden. Zugleich eroberten die Sozialdemokraten drei der sechs Direktmandate von der Union. SPD-Chef Gernot Grumbach, Michael Paris und – als größte Überraschung – Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti setzten sich gegen Ulrich Caspar, Klaus Vowinckel und Gudrun Osterburg durch. Osterburg zieht allerdings über die Landesliste in den Hessischen Landtag ein. Alfons Gerling und Michael Boddenberg verteidigten ihre Mandate für die CDU, Ralf-Norbert Bartelt schaffte als Neuling auf Anhieb den Sprung in den hessischen Landtag.

Die CDU verlor gegenüber der Landtagswahl 2003 fast 17 000 Stimmen (9,2 Prozentpunkte) und kam nur noch auf 80 235 Stimmen, gut 500 Stimmen weniger als die SPD, die um sieben Prozentpunkte zulegte. Zweiter Verlierer in Frankfurt waren die Grünen, deren Stimmenanteil von 17,2 auf 11,5 Prozent zurückging. Dagegen legten die Liberalen 1,9 Punkte zu und verzeichneten mit 10,8 Prozent sogar ein zweistelliges Ergebnis. Die Linke erhielt 7,1 Prozent und schnitt damit besser ab als bei der Bundestagswahl 2005.

CDU-Chef Udo Corts und Oberbürgermeisterin Petra Roth gaben sichtlich enttäuscht zu, das Wahlziel verfehlt zu haben. Es sei „ein sehr bedauerliches Ergebnis“, sagte Corts. Petra Roth hoffte zu diesem Zeitpunkt – kurz vor 20 Uhr – noch, dass die Union wenigstens knapp vor der SPD die stärkste Partei in Frankfurt bleiben werde. Am Ende hatte dann freilich die SPD knapp die Nase vorn.

„Die SPD ist wieder da“, jubelte Petra Tursky-Hartmann, obwohl sie gegen CDU-Generalsekretär Michael Boddenberg im Frankfurter Süden keine Chance hatte, das Direktmandat zu erobern. Letztmals hätten die Sozialdemokraten den Wahlkreis aber auch 1962 gewonnen, erläuterte sie. Auch Ulrich Caspar (CDU) konnte dem Verlust seines Mandats noch Positives abgewinnen: Er habe weniger Stimmen verloren als die CDU im Landesdurchschnitt, sagte er. Der als Neuling gescheiterte Stadtverordnete Klaus Vowinckel tröstete sich damit, mehr Freizeit zu haben.

Auf die Tatsache, dass CDU und Grüne, die gemeinsam im Römer regieren, zusammen rund 15 Prozentpunkte verloren, machten mehrere Oppositionsvertreter aufmerksam. „Die Grüne müssen sich ernsthaft überlegen, ob sie mit der CDU weitermachen“, meinte der SPD-Bundestagsabgeordnete Gregor Amann. Dagegen betonte Grünen-Fraktionschef Olaf Cunitz, die SPD habe „fast genau“ den Anteil an Stimmen dazugewonnen, den die Grünen verloren hätten. Wie früher die Grünen von der Schwäche der Sozialdemokraten profitiert hätten, so müssten sie nun eben an die wider stärkere SPD Stimmen abgeben. Die starke Polarisierung zwischen CDU und SPD habe dazu geführt, dass die kleineren Parteien kaum noch wahrgenommen worden seien. Cunitz und CDU-Fraktionschef Markus Frank hoben hervor, das Wahlergebnis habe keine Auswirkungen auf die schwarz-grüne Zusammenarbeit im Römer.

Linken-Fraktionschef Lothar Reininger zeigte sich überzeugt, dass sich seine Partei auf Dauer als fünfte Kraft in der deutschen Parteienlandschaft etabliert hat. Dass die Linke in Hessen weniger Stimmen erhielt als in Niedersachsen, führte er auf die starke Polarisierung zwischen CDU und SPD zurück. Die Rechnung Kochs, dadurch die Linke kleinzuhalten, sei aber nicht aufgegangen.

„Ein bisschen konsterniert“ sei er über die starken Verluste schon, räumte der neue CDU-Kreisgeschäftsführer Christian Wernet ein. Zu möglichen Ursachen könne er sich nicht äußern, sagte Wernet. Jedenfalls sei bei den Wahlkampfveranstaltungen nicht zu spüren gewesen, dass CDU-Anhänger nicht zur Wahl gehen wollten. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Uwe Becker sprach von einem „bitteren Tag“.




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