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18.02.2008

Festnahmen nach Automatenaufsprengung

Die umfangreichen polizeilichen Maßnahmen anlässlich einer Serie von Automatenaufsprengungen im Bereich der Stadtteile Niederursel, Praunheim und Heddernheim haben in der Nacht von Freitag auf Samstag zur Festnahme von zwei dringend Tatverdächtigen geführt.

Unmittelbar nach einer erneuten Sprengung gegen Mitternacht an einem Zigarettenautomaten neben einem Kiosk im Gerhart-Hauptmann-Ring, griffen die Beamten in einer nahegelegenen Wohnung zu. Hierhin hatten sich die mutmaßlichen Tatverdächtigen bei einem Bekannten zurückgezogen.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 17-jährigen Deutschen sowie einen 20-jährigen Türken. In ihren polizeilichen Vernehmungen räumten sie die aktuelle Tat ein. Der 20-Jährige gestand außerdem zwei weitere Sprengungen ein. Beide sind polizeilich schon in Erscheinung getreten. Sie wurden vom zuständigen Haftrichter nach Hause entlassen.

Bei den bisherigen Sprengungen von Zigaretten- oder Fahrkartenautomaten kam es nicht nur zu Schäden an den Automaten (meist Totalschaden) sondern auch durch umher fliegende Teile zu Schäden an geparkten Autos. Die ungeheure Wucht der Explosionen schleuderte die Teile bis zu 50 m weit. Der Gesamtschaden liegt derzeit bei über 50.000 Euro. Nur durch Zufall wurden bisher keine Menschen verletzt.

Nach bisherigen Ermittlungen muss von weiteren Tätern bei den restlichen Automatensprengungen ausgegangen werden. Die Fahndung der Polizei läuft auf Hochtouren.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei weiter nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise an die Kriminalpolizei unter Telefon 069 - 755 54510 oder das 14. Polizeirevier unter Telefon 069 - 755 11400 geben können.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat eine Belohnung von 2.000 Euro ausgesetzt.




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