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03.03.2008

Titus-Thermen: Termin geplatzt

Erneut ist der Termin für die Wiedereröffnung der Titus-Thermen geplatzt. Das Hallenbad wird weder am 1. noch am 8. März für das Publikum freigegeben. Das bestätigten gestern die Bäderbetriebe Frankfurt (BBF) auf Anfrage. Noch schlimmer: Niemand wagt sich, einen neuen Termin zu nennen.
Von Sören Rabe

Pleiten, Pech und Pannen, das ist die Geschichte der Sanierung der Thermen. Mittlerweile warten die Kunden seit fünf Monaten auf die Fertigstellung. Baubeginn war im April 2007. „Wir werden immer ärgerlicher“, sagt BBF-Chef Otto Junck. Denn am 31. Januar, bei der ersten Abnahme, wurden 1300 Mängel festgestellt. Wobei darunter auch beschädigte Fliesen oder defekte Leuchten fallen, die einen Badebetrieb nicht stören würden. Aber es gebe technische Mängel, die nicht hinnehmbar seien. So stand auf den Gängen auf mehreren Quadratmetern das Wasser in Pfützen, weil die Fliesen nicht so angebracht wurden, dass das Wasser ablaufen kann. „Da wurde einfach schlecht gearbeitet“, sagt Junck. Weitere Problem gebe es mit der Ansaugvorrichtung sowie der Wasserzirkulation. Mit diesen „erheblichen Mängeln“ müsse das Bad geschlossen bleiben.

Der Bauherr, die KG Nordtrakt, hat mittlerweile Rechtsanwälte eingeschaltet. Die sollen klären, wer nun für die Verzögerung verantwortlich gemacht werden kann. Generalplaner und -unternehmer würden sich gegenseitig beschuldigen. „Für den Ablauf der vergangenen Monate kann man beiden Partnern nur schlechte Noten ausstellen“, sagt Geschäftsführer Georg H. Lackner. Als Bauherr wisse man nicht, ob nun Ausführungsfehler aufgetreten oder die Planungen nicht in Ordnung gewesen seien. Das sollten die Unternehmen eigentlich klären. Lackner erwartet als Folge einen jahrelangen Gerichtsstreit.

Zurzeit jagt eine Baubesprechung die nächste. Die jüngste gestern Vormittag. Junck bemängelt, dass sich die Situation „stündlich ändern kann“. Daher wollten weder die Bäderbetriebe noch die KG Nordtrakt weitere Termine für die Inbetriebnahme nennen.

Die Züblin AG zusammen mit MCE als Generalunternehmen will sich zu den Vorfällen nicht äußern. „Wir dürfen nichts sagen, dass ist Sache des Bauherrn“, verweigert Projektleiter Andreas Vogel jegliche Auskunft. Währenddessen spielt Generalplaner Lutz Heese von Aukett + Heese die Angelegenheit herunter. Dies gehe alles nicht über die „üblichen Abstimmungsprobleme“ hinaus. Die derzeitigen Mängel seien auch nicht so gravierend. Größere Probleme gebe es nicht mehr, er rechne damit, dass es nur noch wenige Tage dauern werde. Einen Eröffnungstermin wollte aber auch Heese nicht nennen, „das ist Sache des Bauherren oder Betreibers“. Diese haben „eine große Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit“. Daher müssten viele Testläufe vorgenommen werden. Der Generalplaner erinnert dabei daran, dass das gesamte Bauprojekt „ein hochtechnisches“ Werk ist. Eine Bestandsimmobilie, die in einem „engen Terminrahmen“ saniert wird. „Ich bin sehr froh, wie es läuft“, sagt Lutz Heese. Mit dieser Meinung dürfte er allein stehen.

Die Titus-Thermen stehen schon seit ihrer Eröffnung 1992 unter keinem guten Stern. Nur eineinhalb Jahre später musste das Bad wieder schließen, die Kacheln fielen herunter. Über ein Jahr dauerte die Sanierung. Die 2003 eröffnete Saunalandschaft musste schon 2005 wieder geschlossen und rundum erneuert werden.




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