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07.03.2008

Hessenwasser mischt besser

Dass im Trinkwasser aus dem Praunheimer Pumpwerk kleinste Anteile von Uran gefunden wurden, lässt den Politikern aus den umliegenden Stadtteilen keine Ruhe.

Auch wenn der Wert von 2,3 Mikrogramm pro Liter von Experten als unbedenklich eingestuft wird und auch weit unter den empfohlenen Grenzen liegt, wollen sie es genauer wissen. Der Ortsbeirat 7 (Praunheim, Hausen, Industriehof, Rödelheim, Westhausen) hat bereits einen Fragenkatalog an den Magistrat verabschiedet, der vor allem nach den Ursachen der Verunreinigung fragt. Aus dem Ortsbeirat 8 (Nordweststadt, Heddernheim, Niederursel) wird in der kommenden Woche wohl eine weitere Liste kommen, die vor allem Lösungen sucht, um die Uranwerte zu senken.

Eine Aufbereitung des Wassers wäre nur mit einer speziell angefertigten Anlage möglich, erklärte Hubert Schreiber, Sprecher des Versorgungsunternehmens Hessenwasser. „Da geht es schnell um Millionen.“ Für eine solche Investition sehe Hessenwasser derzeit keine Notwendigkeit, da die gemessenen Urananteile weit unter den Grenzwerten liegen, die Experten für bedenklich halten. „Natürlich sollte Uran gar nicht im Trinkwasser auftauchen. Aber da alle die geringe Belastung als unbedenklich einstufen, sehen wir keinen Handlungsbedarf“, erklärte Schreiber. Das Praunheimer Pumpwerk sei deutschlandweit nicht das einzige, in dem Uranvorkommen über 2 Mikrogramm pro Liter gemessen worden sind. „Nirgendwo hat man Aufbereitungsanlagen installiert.“

Maßnahmen, die ohne viel Aufwand die Trinkwasserqualität verbesserten, wurden bereits ergriffen. So werde das Praunheimer Wasser mit dem aus anderen Brunnen vermischt, um die Konzentration zu senken.

Wie das Uran ins Wasser kommt, kann noch immer niemand beantworten. Bei Hessenwasser hält man es für plausibel, dass das Grundwasser über uranhaltiges Gestein laufe und kleinste Teile davon mittrage. Ob alte Mülldeponien für die Wasserbelastung verantwortlich sein könnten, konnte Schreiber nicht kommentieren. Es werde weiter gesucht. „Aber sie dürfen nicht vergessen: Wir haben das Uran jetzt erst entdeckt, aber wie lange es schon im Wasser ist, wissen wir nicht.“ Da es völlig unplausibel schien, habe bis vor kurzem niemand nach Uran im Trinkwasser gesucht. Und bis vor wenigen Jahren hätte man die geringen Mengen technisch auch gar nicht messen können. (ing)




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