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12.03.2008

Umfahrung kostet 70 Mio. Euro

Stadt präsentiert erstmals Details zur geplanten Trasse um Praunheim. Die geplante Ortsumfahrung von Praunheim kostet nach aktuellen Schätzungen bis zu 69 Millionen Euro.Davon entfallen 55 Millionen Euro allein auf eine 650 Meter lange Röhre unter der Europäischen Schule.

„Technisch ist der Tunnel kein Problem“, sagte Jörg Stellmacher-Hein vom Stadtplanungsamt gestern Abend im Verkehrsausschuss des Stadtparlaments. „Aber er wird ziemlich teuer.“ Schwierig sei auch die Anbindung des Tunnels an den Hammarskjöldring und die Dillenburger Straße. Der von den Stadtverordneten gewünschte Vollanschluss mit Fahrbeziehungen in alle Richtungen sei auf keinen Fall möglich.

Die Umgehungsstraße soll an der Kreuzung Ludwig-Landmann-Straße/Heerstraße beginnen, durch das geplante Gewerbegebiet führen, das Steinbachtal überqueren und an der Europäischen Schule auf den Praunheimer Weg treffen. Der Abschnitt von der Heerstraße bis zur Steinbacher Hohl sei vergleichsweise unkompliziert, sagte Stellmacher-Hein. Geplant sei eine rund 30 Meter breite Trasse mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung sowie einem Weg für Fußgänger und Radfahrer. Die Schienentrasse der Regionaltangente-West (RTW) verläuft eingleisig in der Mitte.

Problematischer ist die anschließende Überquerung des Steinbachtals. „Hier wird eine sehr qualitätvolle Landschaft durchschnitten“, sagte die Landschaftsplanerin Astrid Romey. Es sei zu erwarten, dass die Kaltluftzufuhr beeinträchtigt wird. Deshalb dürfe die Straße nicht auf einem Damm verlaufen. Wegen der zu erwartenden Lärmbelastung seien in einigen Häusern Schallschutzfenster nötig.

Nicht ganz einfach ist laut Stellmacher-Hein der Anschluss an den Praunheimer Weg, wo der Tunnel beginnt. Aus Platzgründen schlagen die Planer eine Lösung vor, bei der man vom Praunheimer Weg nur nach Westen abbiegen kann, also nicht in den Tunnel. Dieser muss die Europäische Schule in 16 Meter Tiefe unterqueren, die RTW verläuft daneben in einer eigenen Röhre. Für den Anschluss an Hammarskjöld- und Erich-Ollenhauer-Ring sowie die Dillenburger Straße haben die Planer verschiedene Varianten untersucht. Eine absolut befriedigende Lösung war nicht dabei. Geprüft wird in den nächsten Monaten unter anderem noch, wie sich die Umgehungsstraße auf das Verkehrsgeschehen in Praunheim und Umgebung auswirkt.

Mindestens so lang wie die Diskussion um die Praunheimer Ortsumgehung währt jene um die Sanierung der Heerstraße. Dort geht es nun ein Stück vorwärts: Noch in diesem Jahr sollen die Aufträge für den ersten Abschnitt zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Damaschkeanger an Baufirmen vergeben werden. „Eine Vorplanung gibt es bereits, auf dieser Grundlage erarbeiten wir gerade die eine Bauausführungsplanung“, sagte Gabriele Dehmer, die Leiterin des Straßenbauamts der FNP. Im Sommer soll demnach die Bau- und Finanzierungsvorlage fertig sein, die das Stadtparlament genehmigen muss. Danach können die Aufträge ausgeschrieben werden. „Dann kann es losgehen, zum Jahresende könnte es knapp werden, aber nach dem nächsten Winter sollte auf jeden Fall klappen“, so Dehmer. Für den Abschnitt von der Ludwig-Landmann-Straße bis zur Guerickestraße ist das Amt noch nicht so weit, dazu gibt es bisher nur eine Vorplanung. (mu/ing)




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