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25.03.2008

Bürgerverein ist mit 2007 zufrieden

Auf ein „sehr erfolgreiches Jahr“, konnte Wilfried Windecker, Vorsitzender des Praunheimer Bürgervereins in dessen Jahreshauptversammlung in der Zehntscheune zurückblicken.

„Ganz hervorragend“ sei das dreitägige Zehntscheunenfest gelaufen, das mittlerweile fest in den Frankfurter Veranstaltungskalender gehöre. Auch die anderen kulturellen Veranstaltungen in der Zehntscheune seien gut besucht gewesen, sei es die Reise durch das Land der Operette, die Ladiesnight oder die Hobbykünstlerausstellung. Lediglich bei einem Jazz-Frühschoppen „musste der Kassierer unter Tränen in die Tasche“ greifen, so Windecker.

Doch diese kleine Subvention sei nichts im Vergleich zu den Unterhaltskosten für die historische Scheune. Allein im vergangenen Jahr verschlangen die Modernisierung der Küche und die Verbesserung der Elektronik im Saal runde 30 000 Euro.

Überraschend gut sei das „offene Singen“ angelaufen, bei dem jeder, der mag, mitschmettern kann – ganz ohne Noten und Dirigent. 80 sangesfreudige Praunheimer kamen zum ersten Treffen ins historische Gemäuer. Ab sofort wollen sich die Sangesfreudigen an jedem ersten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr in der Zehntscheune treffen. „Einen neuen Gesangverein werden wir aber nicht gründen“, beruhigte Windecker.

Gegenwärtig zählt der Bürgerverein 405 Mitglieder und ist der größte in Frankfurt. 13 davon können auf eine 25-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Darunter der Vorsitzende Windecker selbst, Gärtnermeister Günter Roos, der Praunheimer Landschaftsmaler Willi Petri und als ältestes Mitglied der 85-jährige Herbert Becker. (ralf)




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