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17.05.2008

Feuerrot, Ziegelorange, Silber...

Feuerrot, Ziegelorange, Silbergrau, Taubenblau, Dottergelb – das sind Farben, die der Nordweststadt richtig gut stehen. Davon war der „Raumstadt“-Architekt Tassilo Sittmann schon Ende der 1970er Jahre überzeugt, und hat diese Töne neben 22 anderen – Farbstufen von Rot, Gelb, Blau und Grau – in sein Konzept zur „Farbigen Gestaltung der Nordweststadt“ aus dem Jahre 1977 aufgenommen.

Damals war man das Weiß in Weiß der Hochhäuser leid geworden. Damit der Wunsch nach Farbe aber keine allzu schrillen Blüten treibe, sollte Sittmann den Leitplan erstellen, der vor allem den drei großen Wohnungsgesellschaften in der Siedlung ans Herz gelegt wurde. Eine Ordnung, zu der mancher gern zurückkehren würde. Denn jetzt, da die Nordweststadt in die Jahre gekommen ist, wird vielerorts saniert – und werden neue Farbe ins Spiel gebracht.

„Der Plan war nie rechtsverbindlich“, erklärt Werner Buch vom Stadtplanungsamt. Wirklichen Bedarf, die damaligen Leitfarben zur Vorschrift für Hauseigentümer zu machen, wie es derzeit im Ortsbeirat 8 (Nordweststadt, Heddernheim, Niederursel) diskutiert wird, sieht er nicht. „Es hat bei den Neuanstrichen bisher keine echten Ausreißer gegeben“, sagt Buch. Vorrangig sei auf die Einhaltung der Bauordnung zu achten, keine nachträgliche Verdichtung oder Elemente wie Satteldächer zuzulassen. Das streng kubische Bauprinzip müsse erhalten bleiben. Aber konkrete Pläne, eine Gestaltungssatzung für die Nordweststadt zu erstellen, gäbe es derzeit nicht.

Architekt Sittmann sieht bei Rundgängen durch die Nordweststadt durchaus farbliche Verfehlungen. „Seit einigen Jahren sind Anstriche hinzugekommen, die sind kitschig oder nichtssagend“, kritisiert der Planer. Er habe damals jede Menge Muster gemischt, um gedeckte, aber sympathische Farben zu finden. „Sie müssen harmonisch sein und vor allem zueinander passen“, so Sittmanns Vorstellung. Ihn würde es freuen, wenn seine Leitfarben wieder zu solchen würden. Zumal sie in seinen Augen nach wie vor die passendsten sind.

In dieser Frage scheint der Ortsbeirat nicht ganz so überzeugt. Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung über den Vorschlag der SPD, den alten Plan wieder zu aktivieren, auf die nächste Sitzung verschoben. Helga Dörhöfer (Grüne) gab zu bedenken, dass der Leitplan doch der Mode und dem Wissensstand der 70er Jahre folge. „Ich kann mir vorstellen, dass modernere Gestaltungsweisen auch ein aus heutiger Sicht angenehmeres Wohngefühl schaffen könnten“, so die Ortsbeirätin, die jüngst in die Stadtverordnetenversammlung nachgerückt ist.

„Für mich ist die vorgeschlagene Farbpalette zeitlos. Die gab es nicht erst seit den 70ern, sondern schon 200 Jahre zuvor“, antwortet Sittmann auf diesen Einwand. (ing)




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