22.04.2018
Hochzeitlicher Autokorso mit Polizeieinsatz
Ein Autokorso anlässlich einer Hochzeit...
mehr
18.04.2018
Eine grüne Oase – mit auffällig viel Müll
Einst war die Nordweststadt als Trabantenstadt...
mehr
12.04.2018
Neuanfang mit Tradition
Der Jugendclub Praunheim wird 40 Jahre alt....
mehr
06.03.2018
Gespräche mit warmen essen im Obdachlosen Café
Vor ca. 35 Jahren eröffnete das Obdachlosen...
mehr
21.02.2018
Baumfällarbeiten in der Nordweststadt
In der Grünverbindung zwischen der Bernadottestraße...
mehr
18.02.2018
Künstler laden zum Mitmachen ein
In den ehemaligen Praunheimer Werkstätten...
mehr
26.01.2018
Nordwestzentrum soll Begegnungsort für Senioren werden
Das Nordwestzentrum ist bereits heute ein...
mehr
26.01.2018
Polizei eröffnet zweitgrößtes Revier
Von einem „Freudentag“ sprach Polizeipräsident...
mehr
24.01.2018
Die Netzwerkerin der Nordweststadt
Quartiersmanagerin Janina Korb bleibt im...
mehr
17.01.2018
Sportlern vergeht die Lust am Schwimmen in der Titus-Therme
Die TG Römerstadt hat ihre Kooperation mit...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Ohne Worte!

mehr

Wussten Sie eigentlich?

mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

Endlich! Wurde auch Zeit!

mehr

 









18.06.2008

Ortsumgehung wird weiter heiß diskutiert

Gestern Abend diskutierten die Nordweststädter noch einmal über die vorliegenden Pläne zum Bau der Ortsumfahrung für Praunheim. Wie berichtet, hatte der Verein Brücke 71 zu dieser Veranstaltung eingeladen. Anders als die Praunheimer haben die Nordweststädter einiges gegen den Straßenneubau einzuwenden.

Die konträren Meinungen, die davon abhängen, ob jemand aus Praunheimer oder Nordweststädter Perspektive urteilt, spiegeln sich auch in den Stellungnahmen einiger Ortsbeiratspolitiker wider:

Die Grünen im Ortsbeirat 8 (Nordweststadt, Heddernheim, Niederursel) bleiben auch nach der jüngsten Vorstellung der Vorplanung zur Machbarkeitsstudie bei ihrem Nein zur Praunheimer Umfahrung. Da werde eine Straßen- und Bahntrasse geplant, die noch mehr Lärm in die Nordweststadt tragen und die Schadstoffbelastung dort steigern würde, erklärten sie. Schon 2005 hatten die Grünen im Achter gegen das Straßenbauprojekt gestimmt.

Ihr Einwände: Die 30 Meter lange Trasse nähme dem Landschaftsschutzgebiet am Steinbach seinen Wert, für den geplanten Verkehrsknoten am Praunheimer Weg würde so viel Fläche gebraucht, dass zwischen Fahrspuren und Hauswand nur wenig Platz bliebe. Noch größer wäre der Flächenverbrauch am Verkehrsknoten Hammarskjöldring. „Die Praunheimer Trasse hilft bei den Fragen nach der Mobilität der Menschen in zwanzig bis dreißig Jahren nicht weiter. Das immense Geld, was ausgegeben werden wird, löst keine Probleme der Zukunft. Die Trasse verlagert den Individualverkehr, wie er heute vorherrscht, von einem Stadtteil in den anderen“, urteilte die Fraktion.

Alfons Meister, der für die BFF im Ortsbeirat 8 sitzt und sich am Runden Tisch zur Ortsumfahrung als einer der wenigen Befürworter aus diesem Ortsbezirk beteiligt, ist da ganz anderer Meinung: „Der Straßenneubau ist dringend geboten, denn vor 50 Jahren war die Entwicklung im Frankfurter Nordwesten keinesfalls vorhersehbar.“ Die Straße werde als Ost-West-Verbindung gebraucht, um eine Verkehrsentlastung für Praunheim und Heddernheim zu schaffen.

Ein klares Ja zu den aktuellen Plänen der Stadt sagt auch Peter Sondag, Mitglied der SPD im Ortsbeirat 7 (Praunheim, Westhausen, Hausen, Industriehof, Rödelheim). „Die SPD geht davon aus, dass die Planungen für die Ortsumfahrung zügig vorangetrieben werden und bald mit dem Bau eines ersten Teilabschnitts – die Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße – begonnen werden kann“, erklärte Sondag. Er gab zusätzlich zu bedenken, dass die Verkehrsplaner auch noch eine „praktikable Lösung“ für die Einfahrt von der Heerstraße in die Steinbacher Hohl finden müssten. (ing)




zurück








Unsere Werbepartner:
Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES

 





 

© 2004 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum