17.11.2018
Der Landwirt, der sein Land an die städtische Wohnungsbaugesellschaft verkauft hat
Er ist ein Gegner des Stadtteils zwischen...
mehr
14.11.2018
Ausbau im Gewerbegebiet an der Guerickestraße bringt mehr Verkehr
Das Gewerbegebiet an der Guerickestraße...
mehr
07.11.2018
Pkw-Aufbrüche
In der Zeit zwischen Montag, den 5. November...
mehr
06.11.2018
Vorsicht vor den ersten kalten Nächten
Die Kälte hat Einzug gehalten in Frankfurt...
mehr
06.11.2018
FES sammelt Spielsachen für bedürftige Kinder
Spielsachen aller Art können ab sofort bei...
mehr
01.11.2018
Schwerer Verkehrsunfall
Am Mittwoch, den 31. Oktober 2018, gegen...
mehr
25.10.2018
Falscher Polizist raubt ehemaligen Mitschüler aus - Zeugen gesucht
Ein Überfall der etwas anderen Art hat sich...
mehr
19.10.2018
Daniela Birkenfeld eröffnet das Familiencafé ‚Familiennetzwerk im Stadtteil Praunheim
) Am Dienstag, 23. Oktober, um 15.30 Uhr...
mehr
15.09.2018
Kein Jubel über Schwimmbad
Am Sportcampus in Ginnheim soll bis 2024...
mehr
02.09.2018
Tram zwischen Nordwestzentrum und Westbahnhof soll Verkehr entlasten
Die Planungen für die Ortsumfahrung Praunheim...
mehr
Tipps und Infos zur Freizeitgestaltung in und um Heddernheim.
mehr Infos


Gedichte und Geschichten von Heddernheimer Bürgern. z.B.
Ohne Worte!

mehr

Wussten Sie eigentlich?

mehr

Die Motzbox ist der Heddernheimer Kummerkasten für Beschwerden usw. der Heddernheimer Bürger z.B.

Endlich! Wurde auch Zeit!

mehr

 









29.04.2004

Nach Kritik an der neuen Großküche

Gebt den Kitas ein eigenes Budget
Von Andreas Haupt

Nun haben die Probleme mit der Essensversorgung der städtischen Kindertagesstätten auch den Ortsbeirat 7 erreicht. Seit Anfang des Jahres beliefert die Firma Sodexho die städtischen Kindertagesstätten mit Essen. Doch die Kritik reißt nicht ab.

Als Elternbeirätin der Rödelheimer Kindertagesstätte 85 forderte Claudia Duffield-Bräuer auf der Sitzung des Stadtteilgremiums am Dienstagabend eine möglichst schnelle Möglichkeit zum Ausstieg aus der Essensversorgung durch Sodexho. "Das Vertrauen in die Firma ist weg." Viele Zusagen würden nicht eingehalten. Immer noch werde Kartoffelsalat mit Essig und Öl ausgeliefert – obwohl die Kinder ihn nicht mögen. "Die Portionen sind immer noch zu klein. Unsere Hortkinder werden nur satt, wenn sie die Reste der Kindergartenkinder aufessen." Das Essen sei voll mit Geschmacksverstärkern, Konservierungsmitteln und anderen Zusatzstoffen. "Die Stadtküche hatte das auf ein absolutes Minimum reduziert." Auch die Firma Apetito, die bereits seit Jahren einige städtische Kitas beliefere, komme beim selben Verfahren ohne Zusatzstoffe aus. Sie selbst habe ihre Kinder inzwischen vom Mittagessen abgemeldet. "Wir Eltern bezahlen das Essen. Wir wollen auch entscheiden, was unsere Kinder bekommen."

Kritik kam auch von Rolf Rieckmann, Mitglied des Gesamtelternbeirats und Elternbeirat der Kita 100 in Praunheim. Die Stadt tue sich sehr schwer damit, die Verträge mit Sodexho offen zu legen. "Auch bei uns waren Portionen zu klein. Vor allem die Menge an Fleisch und Fisch war zu gering." Ein weiteres Problem sei, dass die Aufwärmzeiten unterschiedlich seien. Während ein Teil, etwa die Beilagen, in zehn Minuten warm sei, benötigten andere Menüteile 15 Minuten. Das schaffe täglich organisatorische Probleme.

Die zwei Anträge, die den Stadtteilpolitikern zum gleichen Thema vorlagen, wurden angenommen. Auf Antrag der CDU will der Ortsbeirat wissen, wie viele Beschwerden seit dem 1. April beim Magistrat eingegangen sind. Außerdem möchte der Ortsbeirat wissen, "welche Ergebnisse der Magistrat in Wahrnehmung seiner gesundheits- und lebensmittelrechtlichen Kontrollfunktion bisher gewonnen" habe.

In dem ebenfalls angenommenen SPD-Antrag wird der Magistrat aufgefordert, die Qualität und Menge des Essens intensiv zu prüfen. Die Versorgung sei kurzfristig zu verbessern. Für Allergiker und Diabetiker sollten die Zutaten auf den Verpackungen angegeben werden. Mittelfristig solle der Wechsel der Essensversorger möglich gemacht werden. Die städtischen Einrichtungen seien "mit Handlungsfreiheit und einem selbst verwalteten Budget" so auszustatten, dass eine optimale, individuelle Versorgung möglich werde.




zurück








Unsere Werbepartner:
Pietät Schüler

Frankfurter Sparkasse

FES

 





 

© 2004 by Medien- & Stadtteilbüro| Impressum