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18.07.2008

Niddawiese wird zum Rummelplatz

Für Hans-Gerhard Adler ist die Niddawiese am Praunheimer Altarm der schönste Rummel-Platz in ganz Hessen. Er muss es wissen. Denn die Familie des alt-eingesessenen Praunheimers zieht schließlich seit Jahrzehnten mit ihrem Imbissstand von Jahrmarkt zu Jahrmarkt.

Eine Selbstverständlichkeit, dass Adler auch bei der diesjährigen Kerb in Praunheim, die am Samstag, 19. Juli, eröffnet wird, dabei ist. «Große Gewinne werden wir wohl nicht machen. Außer Spesen nichts gewesen», weiß Adler aus langjähriger Erfahrung. «Aber es ist eine schöne Verschnaufpause vor dem hektischen Mainfest.» Derzeit läuft der Aufbau auf Hochtouren.

Kirmesburschen wie anderenorts gibt es in Praunheim schon lange nicht mehr. Gleichwohl wird die Kerb auf der Wiese an der Praunheimer Brücke «eine kleine Attraktion nicht nur für die Praunheimer, sondern auch für die vielen Spaziergänger und Radwanderer entlang des kleinen Mainzuflusses werden», hofft Hans-Gerd Adler. Er fühle sich irgendwie verantwortlich für die «Kerb an der Niddabrücke. Er kennt doch auch alle, meint ein Rentner bestätigend, der den Aufbau auf der Wiese wohlwollend zur Kenntnis nahm.

Ein Kinderkarussell wird seine Runden auf dem Platz zwischen Altarm und Nidda drehen. Außerdem gibt es einen Autoscooter und als besondere Attraktion ein Banjo-Trampolin. Dazu kommen natürlich auch Schieß-, Wurfbuden und die obligatorischen Losstände, an denen es Kuscheltiere, Spielzeug und vieles mehr zu gewinnen gibt. Eben alles, was zu einer richtigen Kerb dazugehört. Ruhender Mittelpunkt wird wahrscheinlich – wie so oft – Adlers Gartenwirtschaft mit Gegrilltem und Bier vom Fass sein.

Die Praunheimer Kerb beginnt am Samstag, 19. Juli, um 14 Uhr, die Nachkerb am Freitag, 25. Juli. Schluss mit dem Rummel ist schließlich am übernächsten Sonntag, 27. Juli. (ralf)




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